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Archiv 2017

Mi 18.10.2017 | 17.00 Uhr | INTERAKTIVE EINFÜHRUNG

Meike Fricke und Martin Brederecke

Die Haptothek – anfassen erlaubt!

Die Haptothek ist ein Präsentationssystem, mit dem das »tastende Begreifen« von Büchern in ihren historischen Formen ermöglicht wird. Entwickelt und umgesetzt wurde diese Präsen­tationsform von Meike Fricke und Martin Brederecke, die als Buchbinder­meister und Restauratoren in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek tätig sind. Sie erläutern anhand der Objekte das Konzept und die Benutzung der Haptothek und laden anschließend zur selbständigen Erkundung ein.

Do 26.10.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG
in der Reihe LEIBNIZ-VORTRÄGE
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Dr. Sebastian Kühn

Streiten mit Leibniz. Über agonale Logiken der frühneuzeitlichen Gelehrtenkultur

Leibniz führte intensiv zahlreiche Kontro­versen, oft jahrelang, meist mit offenem Ausgang. Zwei eher unbekannte dieser Auseinandersetzungen werden genauer betrachtet: der Konflikt um den Berliner Rittmeister Christian Heinrich Oelven, der nahezu die Berliner Societaet der Wissen­schaften kurz nach ihrer Gründung sprengte, und die 20-jährige Kontroverse mit Denis Papin, die nur ungenau als „vis-viva-Kontroverse” bezeichnet wird. Angesichts der hohen Konflikthaftigkeit nicht nur bei Leibniz, sondern allgemein in der frühneuzeitlichen Gelehrtenkultur, stellt sich die Frage, welchen Sinn Konflikte haben konnten. Kann Streit eine Logik haben? Wie vernünftig war denn Leibniz, dass er so viele Konflikte führte; wie vernünftig waren die Auf­klärung, die frühneuzeitliche Wissenschaft? Schließlich: Wie geht eine Gesellschaft mit Konflikten um? Das alles sind Fragen, die voraussetzen, dass Streit eine Rationalität hat – nur vielleicht eine andere, als wir zunächst vermuten.

Dr. Sebastian Kühn studierte Geschichte, ev. Religion und Philosophie in Halle/S., Montpellier und Berlin. Nach Stationen an der FU Berlin und dem Centre Marc Bloch ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der historischen Anthro­pologie und Sozialgeschichte des Wissens und der politischen Kommunikation in der Frühen Neuzeit.

Mi 8.11.2017 | 13.30–18.00 Uhr | HERBSTAKADEMIE
der Akademie für Leseförderung Niedersachsen

Peer to Peer: Kinder und Jugendliche als Akteurinnen und Akteure in der Leseförderung


Peers (Gleichaltrige) haben einen positiven Einfluss auf das Leseverhalten und die Lesemotivation von Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen dieser Tagung sollen wissen­schaftliche Erkenntnisse und gute Praxis­beispiele, vorwiegend aus Niedersachsen, vorgestellt werden. Im Anschluss an zwei wissenschaftliche Fachvorträge erfolgt die Präsentation von Praxisbeispielen im Rahmen von Werkstattgesprächen:
 
Werkstattgespräch I. Mit Vorlesen und Schreiben Interesse am Lesen wecken
Werkstattgespräch II. Lesekultur gestalten: von Schülern für Schüler
Werkstattgespräch III. Aktive Teilhabe: Kinder und Jugendliche als Leseexpertinnen und -experten
In den Werkstattgesprächen werden sich jeweils drei Projekte für je eine halbe Stunde präsentieren.

Anmeldung unter: www.alf-hannover.de

Di 14.11.2017 | 17.00 Uhr | ABSCHLUSSKONZERT DER
14. LEIBNIZ-FESTTAGE 2017 „LEIBNIZ UND DAS JUDENTUM”
 
Eine Veranstaltung der Stadtakademie an der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nieder­sachsen und Concerto Foscari in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Corona Aurea. Leibniz und die Kabbala Denudata

Mit einer Einführung von Prof. Dr. Peter Antes
Musik: Concerto Foscari   Leitung: Alon Sariel

Das zweibändige Kompendium Kabbala Denudata ist das Ergebnis eines Editions- und Übersetzungsprojektes von Texten der jüdischen Mystik, das wesentlich von dem in Sulzbach ansässigen Christian Knorr von Rosenroth betrieben wurde. Die Deutungen kabbalistischer Texte lernte Gottfried Wilhelm Leibniz durch die Bekanntschaft mit Knorr von Rosenroth kennen. 1687 reiste er nach Sulzbach, um mit ihm Fragen der Kabbala zu erörtern.

Das Ensemble Concerto Foscari spannt mit Werken von u. a. Matthew Locke, Thomas Preston, Adam Jarzebski, Samuel Scheidt sowie Kompositionen aus dem Bezugsrahmen der jüdischen Mystik in Safed (Galiläa) einen musikalischen Bogen zu den Herkunfts- und Wirkungsstätten der jüdischen und christ­lichen Autoren des Kompendiums.

Concerto Foscari vereint junge, international agierende MusikerInnen mit hoher Affinität zu der Musik des Barock in dem Wunsch, generationsübergreifend Menschen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und das Konzerterlebnis zu begeistern. Zur Aufführung kommen überwiegend selten zu hörende oder in Vergessenheit geratene Werke, gespielt auf Originalklang-Instrumenten.

Anmeldung unter: Tel. 0511.1267-303/304 oder direktion@gwlb.de


VORTRAGSREIHE ZUM REFORMATIONSJUBILÄUM
gemeinsam mit dem Stadtarchiv Hannover


Di 21.11.2017 | 19.30 Uhr | ZEITZEUGENGESPRÄCH | Ort: Neues Rathaus,
Hodlersaal

Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer und Rainer Künnecke

1533 – Reformation und Revolte in Hannover

1533: Seit einem Jahrzehnt hatte sich die Lehre des Martin Luther in Hannover verbreitet. Nicht nur kirchliche Reformation wurde gefordert, sondern immer öfter mehr Mitbestimmung der Bürger in allen städtischen Angelegenheiten. Ein Bürgerschwur auf dem Marktplatz bekräftigte dies. Das hatte Hannover noch nie erlebt: Die städtische Bürgerschaft stellte sich gegen den herrschenden Rat und vertrieb ihn schließlich aus der Stadt!
© Historisches Museum Hannover Erstmalig hat Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer einen echten Zeitzeugen aus einer vergangenen Epoche zu Gast, nämlich den ersten Bürgermeister nach Vertreibung des alten Patriziats, Anton von Berckhusen (dargestellt von Rainer Künnecke). Er steht Rede und Antwort zu den aufregenden Ereignissen des Jahres 1533, die zu schweren Auseinandersetzungen mit dem Herzog von Calenberg führten und die Stadt viel Geld kosteten. Die Reformation aber siegte, und Hannover blieb eine wirtschaftlich erfolgreiche Stadt.

Mi 22.11.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG

Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer

Die Welt, die Reformation und Hannover. Ein historischer Überblick

Die Reformation hat seit 1517 von Deutschland aus ihre weltgeschichtliche Wirkung entfaltet und die Volkfrömmigkeit wie die Amtskirche massiv verändert. Klöster wurden geschlossen und enteignet, die Heiligenverehrung minimiert, die Liturgie auf Abend­mahl, Predigt und Gemeindegesang konzentriert, Vorstellungen von Fegefeuer und Ablass negiert und das Sündenbewusstsein ohne die Vermittlung der Amtskirche auf das eigene Gewissen verlagert. In Hannover setzten sich reformatorischen Ideen und Bewegungen vergleichsweise spät durch. Angesichts stabiler politischer und wirt­schaftlicher Verhältnisse blieb der Rat zunächst kritisch und floh, als der Druck der reformatorischen Parteigänger ab 1532 stärker wurde, nach Hildesheim. Erst 1534 söhnten sich die führenden Akteure aus, Stadt und Rat übernahmen die lutherschen, reformierten Lehren.

Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer ist emeritierter Professor für Regionalgeschichte an der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit, Niedersächsische Landesgeschichte sowie Theorie und Anwendung der Regionalgeschichte.

Do 30.11.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG

Prof. Dr. Michael Rothmann

Zwischen Himmel und Hölle:
Vorstellungen vom Fegefeuer im Mittelalter

Das Fegefeuer kennzeichnet einen Ort oder Zustand der Läuterung des Menschen nach seinem Tod und ist noch heute ein fester Glaubensbestandteil der römisch-katholischen Lehre. Der Ursprung des Konzeptes liegt weit vor dem Mittelalter. Die reinigende Kraft des Feuers wird jedoch mit den christlichen Jenseitsvor­stellungen verbunden und konkretisiert den Zeitraum zwischen Tod und Jüngstem Gericht. Ab dem 12. Jahr­hundert erhielt das Fegefeuer eine zentrale Bedeutung im Kontext der Sündenlehre und Volksfrömmigkeit. Stiftungen, Fürbitten oder auch das Ablasswesen konnten das Dasein der Toten in dieser Zwischenwelt und vor dem Jüngsten Gericht verbessern helfen. © Niedersächsisches Landesmuseum Hannover

Prof. Dr. Michael Rothmann studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte an der J. W. Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Nach wissenschaftlichen Stationen in Frankfurt, Köln und Gießen lehrt er heute mittelalterliche Geschichte an der Leibniz Universität Hannover. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Geistes- und Ideengeschichte, der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, der politischen Geschichte sowie der Stadt- und Landesgeschichte.

Mi 7.12.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG

PD DDr. Jörg Bölling

Reunion und Renaissance. Ökumene am Vorabend der Reformation

Im Jahr 2017 wird der 95 Thesen Martin Luthers von 1517 gedacht. Der Blick richtet sich meist auf die Grundlagen, Anfänge, Entwicklungen, Tendenzen und bleibenden Anliegen der Reformation. Bei aller Diversität und Differenzierung zwischen und innerhalb der verschiedenen Konfessionen wird wohl mehr denn je nicht das Trennende, sondern das Gemeinsame hervorgehoben und zukunftsträchtig gefördert. Dabei spielt neben neuen Konzepten auch der vereinte Rekurs auf das geteilte, noch vorreformatorische Erbe eine große Rolle. Doch auch vor der Reformation hat es Kirchenspaltungen gegeben. Daher stellen sich einige Fragen: Wie hat man gleichsam „am Vorabend der Reformation” ökumenische Konzepte entwickelt und auf der Grundlage konkreter Unionsverhandlungen in die Praxis umzusetzen versucht? Welche Inhalte standen dabei im Vordergrund – mit Blick auf die Trennung der Kirche in Ost und West, aber auch zwischen kirchlichen Traditionen einerseits und humanistischen Innovationen andererseits? Wie gestaltete sich das Verhältnis von mittelalterlichen Kontinuitäten und antikenbegeisterten Aufbrüchen? Kurzum: Welche ökumenische Relevanz hatten Reunion und Renaissance am Vorabend der Reformation?

PD DDr. Jörg Bölling wurde nach dem Studium u. a. der Fächer Geschichte, katho­lische Theologie, Latein und Musikwissenschaft, das er 1999 mit dem Ersten Staats­examen abschloss, in Münster 2004 zum Dr. phil. und in Bochum 2010 zum Dr. theol. promoviert. Nach seiner Göttinger Habilitation für Mittlere und Neuere Geschichte sowie Historische Hilfswissenschaften im Sommersemester 2013 folgten Professurvertre­tungen für Mittelalterliche Geschichte in Wuppertal und Göttingen sowie für Kirchen­geschichte in Hildesheim und Hannover

Di 12.12.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG

Dr. Annette Richter

Von der Kunst, die Natur abzubilden. Naturkundliche Buchillustrationen erläutern die Welt

Naturwissenschaftliche Illustrationen sind bildliche Dar­stellungen in Veröffentlichungen über organische und anorganische Bestandteile unserer Erde. Sie dienen dem Zweck, den verbal beschriebenen Forschungsgegenstand zum besseren Verständnis zusätzlich zu visualisieren, da wir Menschen ausgesprochene „Augentiere” sind. Diese möglichst exakten Illustrationen werden in einem Span­nungsfeld zwischen künstlerisch sehr anspruchsvollen, teils Dreidimensionalität vortäuschenden Abbildungen und eher schematischen Darstellungen angelegt.
Der Vortrag erläutert die Vor- und Nachteile an zoo­logischen und paläozoologischen Beispielen und schlägt den Bogen zu ausgewählten botanischen Illustrationen, unter anderem auch aus dem Prachtband „Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen” von 2016.

Dr. Annette Richter ist promovierte Diplom-Geologin und Fachbereichsleiterin der Naturkunde am Landesmuseum Hannover. Wie viele Wirbeltierpaläontologen beschäftigt sie sich mit der naturgetreuen Darstellung von Fossilfunden und Rekonstruktionen. Am Landesmuseum leitete sie über 10 Jahre lang einen renommierten wissenschaftlichen Zeichenkurs. Derzeit widmet sie sich der Geschichte der naturkundlichen Illustration in den Geo- und den Biowissenschaften.


 

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