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Geschichte der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Die Herzogliche und Kurfürstliche Hofbibliothek

Die Königliche öffentliche Bibliothek

Die Königliche und Vormals Königliche und Provinzialbibliothek

Die Niedersächsische Landesbibliothek

 

1665–1720: Die Herzogliche und Kurfürstliche Hofbibliothek

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek geht auf ältere Bestände der Welfen­dynastie, der früheren Landes­fürsten, zurück. Private Bücher­sammlungen nieder­sächsischer Fürsten sind schon im Mittel­alter bezeugt. In der Renaissance- und Barockzeit entstanden mehrere ansehnliche Schloss­bibliotheken an verschiedenen Residenz­orten der wel­fischen Fürsten. Dazu gehörte auch die Sammlung Herzog Johann Friedrichs von Braunschweig-Lüneburg in Celle. Nach Verlegung der herzoglichen Residenz von Celle nach Hannover 1665 gelangte auch die Fürsten­bibliothek in die Stadt an der Leine. Hier kamen ererbter welfischer Buchbesitz und die Erwerbungen Johann Friedrichs zusammen und spiegelten dessen wissen­schaft­liche, künst­lerische, höfische und bibliophile Interessen wider.

In Hannover fügte sich die neue Bibliothek im Leineschloss in das kulturelle Gesamt­programm des Herzogs für seine Residenz­stadt: Er ließ das Sommer­schloss in Herren­hausen mit dem noch heute berühmten Barockpark anlegen; er war der Initiator des Hof­orchesters und der Opern­truppe, auf die die heutige Staatsoper zurück­geht; er begann eine Gemälde­sammlung, die in der heutigen Landes­galerie aufgeht, und seine private Schloss­bibliothek entwickelte sich zur offiziellen Regierungs- und Hof­bibliothek. 1672 wurde ein erster haupt­amtlicher Bibliotheks­leiter ernannt.


Das Leibnizhaus in der Schmiedestraße war von 1698 bis 1719 Amtsgebäude der Hofbibliothek, mit Dienstwohnung von Leibniz; im 2. Weltkrieg durch Bomben zerstört, wurde die Fassade 1983 am Holzmarkt wieder aufgebaut

Bedeutung gewann die Bibliothek unter der Leitung von Gottfried Wilhelm Leibniz, der ihr 1676 bis 1716 als Präfekt vorstand. In seiner Amtszeit wurden die Ämter des Hof­bibliothekars und Hof­historiographen vereint; ein neu ge­schaf­fenes Hof­kupfer­stecheramt und die Hof­buch­binderei wurden ihr ange­gliedert. Die wachsende Hof­bibliothek siedelte 1698 in eines der schönsten Renaissance­häuser Hannovers über, das später den Namen „Leibnizhaus“ erhielt. Leibniz übernahm von Hannover aus mehrere Neben­tätig­keiten (u.a. in Wolfen­büttel, Berlin und Wien), blieb aber vierzig Jahre lang, bis zu seinem Tode, Leiter der Herzog­lichen und Kurfürst­lichen Bibliothek in Hannover. Von hier aus führte er seine Korres­pondenzen und schrieb seine bedeu­tendsten Werke. Sein Nachlass ging später an die Hof­bibliothek über.

Durch den Aufstieg des Landes Braunschweig-Lüneburg zum Kurfürs­tentum Hannover (1692) und durch die Personal­union mit dem König­reich Groß­britannien (1714) entstand die wirt­schaft­liche und poli­tische Basis für einen stärkeren Ausbau der Bibliothek. Sie benötigte schließlich ein größeres Haus und erhielt es in Form eines gemeinsamen Sammlungs­gebäudes für Staats­archiv und Hof­bibliothek, errichtet von dem franzö­sischen Architekten Louis Rémy de La Fosse. 1719 konnte die Hof­bibliothek ihren Anteil am Neubau beziehen.

1720–1866: Die Königliche öffentliche Bibliothek

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