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Sammlungsbeschreibungen

Bibelsammlung

Titel – Sachgebiet
Alt-Bibelsammlung – Theologie

Signaturen
Die Handschriften sind in der Signaturengruppe Ms CIM 8 verzeichnet, die Drucke in der Magazinsignatur.

Umfang
ca. 600 Bände

Nachweise
Teilweise nachgewiesen im K10Plus, im internen Arbeitskatalog (der Drucke) sowie im Bodemann-Handschriftenkatalog

Literatur
Riedel-Bierschwale, Heike: Die Heilige Schrift. Bibeln im Bestand der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. Hameln 2008

Anmerkungen
Die Alt-Bibel-Sammlung unter der Signatur CIM 8 versammelt besonders kostbare Bibeln aus dem 15.–20. Jahrhundert.
Die Signatur wird seit 2015 nicht mehr verwendet, weitere Bibeln und Neuerwerbungen stehen auf Magazinsignaturen, die Handschriften unter der Signaturengruppe Ms.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Bibliothek Graf Münster

Titel – Sachgebiet
Bibliothek Graf Münster – Geschichte, Literatur

Signatur 
W-AF

Umfang
2064 Bände

Nachweis
Die Sammlung ist bis auf die Zeitschriften vollständig im K10Plus nachgewiesen (Stand: Oktober 2021)

Literatur
Claudia Pollich-Post: Leben in Büchern: die Derneburger Bibliothek des hannoverschen Staatsministers Ernst Friedrich Herbert Graf zu Münster und seiner Frau Wilhelmine Charlotte zu Schaumburg-Lippe als kulturhistorisches Dokument und biografische Quelle. Hildesheim: Gerstenberg, 2008.

Anmerkungen
Grundstock der Sammlung sind die Bibliotheken von Ernst Friedrich Herbert zu Münster (1766-1839), hannoverscher Staats- und Kabinettsminister, seiner Frau Wilhelmine Charlotte (1783-1858) sowie deren gemeinsame Bibliothek, die sich jedoch nicht mehr klar trennen lassen. Darüber hinaus enthält die Sammlung Bücher von Juliane von Schaumburg-Lippe (1761-1799), der Mutter von Wilhelmine Charlotte zu Münster, ihres Sohnes Georg Herbert (1820-1902) und der Familie bis ins 20. Jahrhundert hinein.
Die Bibliothek ist heute nicht mehr vollständig überliefert, bietet jedoch ein gutes Beispiel einer historisch gewachsenen, über Generationen hinweg gepflegten Adelsbibliothek. Die Schwerpunkte liegen auf den Gebieten Geschichte sowie französischer und englischer Literatur. Die Bibliothek enthält auch 317 Bände Zeitschriften.
Ein handschriftlicher Katalog der Gräfin Wilhelmine Charlotte, dessen Systematik bei der Katalogisierung übernommen wurde, ist vorhanden. In zahlreichen Bänden finden sich Provenienzeinträge, Nutzungsspuren und Widmungsbriefe.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Ernst-August-Fideicommiss-Bibliothek

Titel – Sachgebiet
Ernst-August-Fideicommiss-Bibliothek – Geschichte

Signatur
Magazinsignaturen (v.a. 1974-Strichsignaturen)

Umfang
ca. 3.000 Bände

Nachweis
Teilweise im K10Plus mit Provenienzvermerk nachgewiesen

Literatur
Die Königliche Ernst August Fideicommiss-Bibliothek. Hamburg 1970-1971.

Anmerkungen
Die Bibliothek des Herzogs Ernst August von Cumberland (1771-1851), der 1837 nach dem Ende der Personalunion König von Hannover wurde, war zusammen mit den Bibliotheken anderer Mitglieder des Welfenhauses Teil des Familien-Fideicommiss, das Ernst August 1843 eingerichtet hatte. Nach der preußischen Annexion 1866 wurde die Bibliothek beschlagnahmt, 1892 allerdings zurückgegeben und anschließend nach Gmunden, dem Wohnsitz der Welfen, gebracht.1970 wurde die Bibliothek versteigert, wobei die GWLB Teile der Bibliothek erwarb.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Freimaurer-Sammlung

Titel – Sachgebiet
Freimaurer-Sammlung – Geschichte, Masonica

Signaturen
FM, Magazinsignaturen (Erwerbungsjahre 2000-2009)

Umfang
4.793 Bände (Stand: Oktober 2020)

Nachweise
Die Sammlung ist vollständig im K10Plus nachgewiesen sowie bis 1998 im Katalog der Freimaurer-Sammlung, 4. erweiterte und neugeordnete Ausgabe 1998.

Literatur
Wolfgang Dittrich: 40 Jahre Freimaurerischer Bibliotheksverein e.V. an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, Hannover. Hannover 2018.

Anmerkungen
Die Freimaurer-Sammlung vereinigt die in der Bibliothek zahlreich vorhandenen Masonica mit der Sammlung von Erich J. Lindner, die 1977 in die Bibliothek kam. Die Sammlung wird durch Schenkungen des 1978 gegründeten Freimaurerischen Bibliotheksvereins laufend ergänzt.

Digitalisate
Freimaurer-Sammlung

Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen

Anmerkungen
Die Sammlung „Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen“ war bis 1936 als Dienstbibliothek der hannoverschen Hofgartenverwaltung im sogenannten Bibliothekspavillon Herrenhausen aufgestellt. Der in der GWLB verwahrte Teilbestand wurde im Jahr 2006 erworben. Die gesamte Bibliothek wurde auf die Standorte HAAB (Weimar), UB Johann Christian Senckenberg (Frankfurt) und GWLB aufgeteilt. Die Reiss-Nummern wurden in der GWLB erweitert (fortgezählt) durch spätere antiquarische Ankäufe: derzeit KGBH 743 bis KGBH 799.

Digitalisate 
Nur Einzelstücke (Bildwerke) digitalisiert

Verknüpfte Elemente:

Nachlass Hofgärtnerfamilie Wendland

Titel – Sachgebiet
Nachlass Hofgärtnerfamilie Wendland – Biologie, Botanik, Geschichte

Signatur
Noviss. 452

Umfang
29 Konvolute

Nachweis
Handschriftendatenbank

Literatur
Peters, Katharina: Die Hofgärtner in Herrenhausen. Werk und Wirkung unter besonderer Berücksichtigung der „Gärtnerdynastie“ Wendland. München 2013.

Anmerkungen
Das Depositum umfasst persönliche Schriftstücke von Johann Christoph Wendland (1755-1828), dessen Sohn Heinrich Ludolph Wendland (1791-1869) sowie von dessen Sohn Hermann Wendland (1825-1903).
Die Familie Wendland übergab den Nachlass 2010 durch Vermittlung des Gartenhistorikers Hubert Rettich an die GWLB. Die Gärtnerdynastie der Wendlands hat in drei Generationen über 100 Jahre (von 1780 bis 1903) die Entwicklung der Herrenhäuser Gärten und den Ausbau des Berggartens wesentlich bestimmt.
Zu den Nachlassmaterialien zählen biographische Quellen wie Lehrbriefe, Zeugnisse und Reisepässe, Auszeichnungen und Familienpost, aber auch Unterlagen zu den Beschäftigungsverhältnissen, Dienstinstruktionen, Reiseberichte und Urkunden, die Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Gesellschaften bezeugen.

Digitalisate
Nachlass Hofgärtnerfamilie Wendland

Kupferstichplatten

Titel – Sachgebiet
Kupferstichplatten – Kunst

Signatur
cup

Umfang
848 Kupferstichplatten

Nachweis
Gedruckter Katalog

Literatur
Oberschelp, Reinhard: Kupferstichplatten in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. Hameln 2005.

Anmerkungen
Die Kupferstichplatten wurden vom Hofkupferstecher Nicolaus Seeländer (1682-1744) und seinen Nachfolgern insbesondere für die Welfenhistorie gestochen.

Digitalisate
Kupferstichplatten

Leibniz-Forschungsbibliothek

Titel – Sachgebiet
Leibniz-Forschungsbibliothek

Signaturen
Leibn.; Leibn.-Kap.

Umfang
ca. 15.000 Monographien und Ausätze

Nachweis
K10Plus

Anmerkungen
Die Leibniz-Forschungsbibliothek wird zur Unterstützung der Leibnizforschung an der GWLB wie auch weltweit fortwährend um Neuerscheinungen aus der Forschung zu Leibniz‘ Leben und Werk ergänzt und erweitert. Die Titel finden zudem Eingang in die Leibniz-Bibliographie.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Opernlibretti

Titel – Sachgebiet
Opernlibretti – Musik

Signatur 
Op.

Umfang
2.400 Libretti

Nachweis
Vollständig im K10Plus nachgewiesen

Literatur
Schilling, Susanne: Die Musica der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. In: Musiksammlungen in den Regionalbibliotheken Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Frankfurt a. M. 2015.

Anmerkungen
Die Opernlibretti enthalten den Grundbestand der GWLB (550 Stück, Op. 1-15) sowie die Sammlung von Dr. Hermann Schüling (1850 Stück, Op. 16-431) aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die 1999 als Geschenk in die Bibliothek kam.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Personalschriften

Titel – Sachgebiet
Personalschriften – Geschichte, Biografien

Signatur
Cm 1 – 404

Umfang
ca. 16.000 Drucke

Nachweis
Personen sind in Wilhelm Linkes Verzeichnis (s. u.) zusammengestellt, im K10Plus sind diese erst in geringem Umfang nachgewiesen.

Literatur
Linke, Wilhelm: Niedersächsische Familienkunde. Ein bibliographisches Verzeichnis. Auf Grund der Leichenpredigten und sonstigen Personalschriften der Königlichen Bibliothek zu Hannover und anderer hannoverscher Sammlungen. Hannover 1912. – Ergänzt durch: Linke, Wilhelm: Katalog der Leichenpredigten und sonstigen Personalschriften des Staatsarchivs zu Hannover. Nebst Ergänzungen zu des Verfassers Niedersächsischer Familienkunde. Leipzig 1931. – Vergleiche dazu auch den Erwerb einer Teilsammlung von Oberhauptmann von Stockhausen zu Grohnde, in: Bibliotheksakten, V 20d.

Anmerkungen
Die Sammlung umfasst Leichenpredigten, Hochzeits-, Geburtstags-, Tauf- und Gratulationsschriften zu anderen Anlässen, die eine beispiellose Quellensammlung darstellt, da die gefeierten Personen sonst größtenteils keine Spuren hinterlassen haben. Leichenpredigten enthalten meistens einen Lebenslauf der Verstorbenen, die anderen Gelegenheitsschriften geben in umfangreichen Titeln zahlreiche Informationen zum Leben der gefeierten Person. Die Sammlung wurde vermutlich Mitte des 18. Jahrhunderts aus dem Bestand der Bibliothek zusammen getragen und durch weitere Erwerbungen ergänzt.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Peter-Bulthaup-Archiv

Titel – Sachgebiet
Peter-Bulthaup-Archiv – Philosophie

Signatur
Noviss. 455

Umfang
Bibliothek (2161 Titel)
Handschriften (85 Archivboxen)

Nachweise
K10Plus (Bücher), www.peter-bulthaup-archiv.de

Literatur
www.peter-bulthaup-archiv.de

Anmerkungen
Peter Bulthaup (1934-2004) lehrte von 1975-2003 als Professor für Philosophie an der Universität Hannover. Nach seinem Tod wurde am Gesellschaftswissenschaftlichen Institut Hannover e.V. das Peter-Bulthaup-Archiv gegründet. Dazu gehört seine sogenannte Frankfurter Bibliothek und sein handschriftlicher Nachlass. 

Der Bestand ist untergliedert in:

  1. Ringblöcke (RBL) mit Manuskripten sämtlicher Vorlesungen
  2. Mappen (MAP) mit frühen Arbeiten, Notizen, Typoskripte, Druckfahnen
  3. Diverses Material (DIV), worin sich Seminarmitschriften und -vorbereitungen, Notizen, Briefe, Zeitdokumente Lebenszeugnisse, Gutachten etc. finden
  4. Tonbandkassetten (KAS) mit Aufzeichnungen von Vorlesungen
  5. Vorlesungsnachschriften (VNS) von 39 Tonbändern 
  6. Examensarbeiten (EXA) zur Begutachtung

Sowohl die Kategorie EXA wie auch Schriften von oder über dritte Personen aus dem Bereich DIV sind für die öffentliche Nutzung gesperrt.

Digitalisate
Peter-Bulthaup-Archiv in den Digitalen Sammlungen

Privatbibliothek Johann Friedrich von Braunschweig-Lüneburg

Titel – Sachgebiet
Privatbibliothek Johann Friedrich von Braunschweig-Lüneburg – Geschichte

Signatur
Magazinsignaturen

Umfang
ca. 4.000 Bände

Nachweise
Katalog der Bibliothek (Noviss. 72–77), Bodemann-Handschriftenkatalog, teilweise Nachweis im K10Plus

Anmerkungen
Die Privatbibliothek von Johann Friedrich, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg (1625-1679), bildet den Grundstock der von ihm gegründeten Hofbibliothek, für die er Gottfried Wilhelm Leibniz als Bibliothekar nach Hannover holte und die der Ursprung der heutigen GWLB ist.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Provinzialbibliothek

Titel – Sachgebiet
Provinzialbibliothek – Geschichte

Signaturen
Römische Signaturen, teilweise auf Magazinsignaturen umgestellt

Umfang
ca. 30.000 Bände

Nachweise
Katalog der Provinzialbibliothek zu Hannover. Hannover 1908, Nachtrag 1914; teilweise im K10Plus verzeichnet

Anmerkungen
1897 wurde die Provinzialbibliothek, die Verwaltungsbibliothek der hannoverschen Landstände, unter gemeinsame Verwaltung mit der vormals königlichen öffentlichen Bibliothek gestellt und 1955 in den Bestand integriert.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Sammlung Altatlanten

Anmerkungen
Grundstock der Altatlantensammlung im engeren Sinne, d. h. der vor 1800 gedruckten Bände aus dem Bestand der Königlichen Bibliothek, sind Nachlässe der britischen Könige Georg I. und Georg II.
Fast alle bedeutenden Kartographen und Atlasverleger des 17. und 18. Jahrhunderts sind vertreten. Hervorzuheben sind die Ausgaben des großen Atlas Blaeu (Atlas Magnus), als Atlas novus in deutscher Ausgabe (Amsterdam 1646-1655) und als Le grand Atlas in französischer Ausgabe (zwölfbändig, Amsterdam 1667), handkoloriert und in Prachteinbänden.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Sammlung Altkarten

Anmerkungen
Der Grundstock der Altkartensammlung besteht aus fürstlichen Sammlungen, z. B. des Herzogs Johann Friedrich und der britischen Könige Georg I. und Georg II. Die etwa 3.000 Titel umfassende Sammlung beinhaltet v. a. Territorialkarten, Militärkarten, Ansichten und Pläne von Festungen und Siedlungen, Grenz-, Gewässer-, Flur- und Forstkarten aus dem 17. bis zum 19. Jahrhundert, aber auch entdeckungsgeschichtliche Karten. Insbesondere unter den großmaßstäbigen Karten und Plänen sind für eine Bibliothek ungewöhnlich viele Handzeichnungen zu finden. Regionaler Schwerpunkt liegt auf dem damaligen Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, die regionale Systematik der Sammlung umspannt aber die ganze Welt.
Die Sammlung, die vorher nur in einem handschriftlichen Katalog aus den 1860er Jahren verzeichnet war (mit Nachträgen bis ins frühe 20. Jahrhundert), wurde in den letzten drei Jahren in der Altkartendatenbank IKAR erschlossen.

Digitalisate
Sammlung „Altkarten“

Sammlung Jakob Burckhard

Titel – Sachgebiet
Sammlung Jakob Burckhard – Philologie, Geschichte

Signaturen
Bu, Bu-Kap., Ink. 200F, Ink. 273, Ink. 276, CIM 2/2601, CIM 3/6301, CIM 5/4910

Umfang
ca. 10.000 Bände

Nachweise
Auktionskatalog in GWLB: Ba-A 932 (2 Bände), teilweise im K10Plus nachgewiesen

Literatur
Strietzel, Giesela: Jakob Burckhard und seine Bibliothek. In: Wolfenbütteler Notizen zur Buchgeschichte 17 (1992). Nr. 2, S. 152−168. Kieckbusch, Klaus: Burckhard. In: Festschrift 1760−1985: Gymnasium Holzminden Wilhelmstraße, früher Klosterschule Amelungsborn. Holzminden 1985

Anmerkungen
Jakob Burckhard (1681-1752), klassischer Philologe und Bibliothekar, war u.a. als Professor für Beredsamkeit am Gymnasium Hildburghausen und als Leiter der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel tätig. Seine umfangreiche Privatbibliothek wurde 1753 von Karl I., Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, für das Gymnasium Holzminden für 2.000 Taler gekauft.
Seit 1949 wurde die Sammlung an die GWLB abgegeben. Der Briefnachlass und 299 Bände befinden sich noch in der Herzog August Bibliothek, 24 Drucke noch in Holzminden.
Zahlreiche Einzelrückgaben erfolgten während der 1980er Jahre. Ein Teil des Bestandes ist im K10Plus nachgewiesen, die Provenienzen sind allerdings noch nicht vollständig verzeichnet.

Digitalisate
Nur Einzelstücke digitalisiert

Digitalisate
Einzeldigitalisate in den Digitalen Sammlungen

Sammlung Dankert

Titel – Sachgebiet 
Sammlung Dankert – Literatur

Signatur
Magazinsignaturen

Umfang
ca. 4.400 Bände

Nachweis
Die Sammlung ist vollständig im K10Plus nachgewiesen

Anmerkungen
Die Bibliotheks- und Informationswissenschaftlerin Birgit Dankert (geb. 1944) übergab ihre Sammlung von Kinder- und Jugendliteratur 2004 der GWLB. Die Bände sind über die Provenienz „Sammlung Dankert“ im Online-Katalog recherchierbar.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Sammlung DP-Camp-Drucke

Titel – Sachgebiet
Sammlung DP-Camp-Drucke – Geschichte, Judica

Signaturen
W-AG A: Drucke aus DP-Lagern der amerikanischen Besatzungszone (abgeschlossene Sammlung, 2014 erworben),W-AG B: spätere Erwerbungen, W-AG R: Drucke aus Lagerbibliotheken, W-AG S: umliegende Quellen, W-AG T: Drucke des Joint, W-AG U: Drucke des Vaad Hatzala, W-AG W: Sekundärliteratur

Umfang
ca. 400 Bände

Nachweis
Die Sammlung ist vollständig im K10Plus nachgewiesen

Literatur
Anne-Katrin Henkel; Rahe, Thomas (Hrsg.): Publizistik in jüdischen Displaced-Persons-Camps im Nachkriegsdeutschland: Charakteristik, Medientypen und bibliothekarische Überlieferung. – Frankfurt am Main: Klostermann, 2014

Anmerkungen
Die GWLB sammelt im Rahmen der retrospektiven Pflicht Drucke aus dem DP-Camp Bergen-Belsen. 2014 erwarb sie eine ca. 260 Bände umfassende Sammlung von Drucken aus den jüdischen DP-Camps der amerikanischen Besatzungszone, in der sich die meisten Lager befanden.
Displaced Persons wurden nach Kriegsende Menschen genannt, die sich kriegsbedingt außerhalb ihrer Heimat aufhielten – Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, Kollaborateure und Überlebende von Konzentrationslagern. Die meisten von ihnen wurden rasch repatriiert, nur die jüdischen Überlebenden aus Osteuropa konnten nicht in ihre völlig zerstörten Heimatgebiete zurück. Für sie wurden eigene Lager eingerichtet, in die dann auch die Überlebenden vor allem aus Polen flüchteten, die dort nach Kriegsende wieder Opfer des ungebrochenen Antisemitismus wurden.
Die ca. 160.000 jüdischen DPs wurden nicht nur mit Unterkünften, Nahrungsmitteln und Kleidung versorgt, sondern auch mit Büchern, die sie benötigten, um sich ein neues Leben aufzubauen: religiöse Literatur, Schulbücher, Berichte des erlittenen Unrechts.
Die Bücher wurden entweder in den Lagern selbst, in den umliegenden Orten oder auch von Hilfsorganisationen gedruckt. Häufig waren es leicht herzustellende Klischee-Nachdrucke, es wurden jedoch auch Bücher im herkömmlichen Verfahren gesetzt und gedruckt.
Die Sammlung wird ergänzt durch umliegende Quellen und wichtige Sekundärliteratur.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Sammlung Grote / Schauen

Titel – Sachgebiet
Sammlung Grote / Schauen – Geschichte, Literatur, Theologie

Signatur
W-AE

Umfang
ca. 3.000 Bände

Nachweis
Internes Verzeichnis, Katalogisierung ab 2021 geplant

Anmerkungen 
Die Bibliothek des hannoverschen Kammerpräsidenten Heinrich Reichsfreiherr Grote (1675-1753) wurde nach dessen Tod zusammen mit seinem Haus, einer Bildsammlung und Silbergeschirr in ein von ihm testamentarisch verfügte „Hannoverschen Fideikommiß“ überführt. 1860 kam die Sammlung nach Schauen, das im Besitz der Freiherren Grote war. 1945 wurde die Familie enteignet und die Buchbestände nach Halle gebracht. Nach der Wende 1989 wurde die Sammlung an die Familie restituiert und 2013 von der GWLB erworben.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Sammlung Hans Manhart (Pilztafeln)

Titel – Sachgebiet
Sammlung Hans Manhart (Pilztafeln) – Botanik

Signatur
Noviss. 469

Umfang
ca. 1.700 Pilztafeln, die jährlich ergänzt werden

Nachweis
Interner Arbeitskatalog

Anmerkungen
Die Sammlung von Hans Manhart besteht aus mit Aquarellfarbe und Deckweiß gemalten Pilztafeln nach eigenen Frischpilzfunden mit
Vermerk des Fundorts einschließlich Wirts- und Begleitpflanzen, Funddatum sowie lateinischem und deutschem Artennamen, die er seit 1986 anfertigt. Jedes Jahr sammelt er schwerpunktmäßig in Niedersachsen, jedoch auch darüber hinaus, Pilze und kartiert diese. So entsteht über die Jahre ein Bild der Verbreitung bzw. des Verlusts der regionalen Pilzvielfalt, die Hans Manhart in Lebensgröße und Farbtreue präzise festhält.

Digitalisate
Digitale Kollektion "Sammlung Manhart"

Sammlung Niedersächsischer Theologen

Titel – Sachgebiet
Sammlung Niedersächsischer Theologen – Theologie, Geschichte

Signatur
Noviss. 421

Umfang
709 Briefe, 76 Postkarten, 33 Leistungsnachweise, 5 Abbildungen

Nachweis
Handschriftendatenbank

Literatur
Fleck, Anja: Erfassung einer Sammlung von Autographen Niedersächsischer Theologen in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. Hannover 2007. Band 1: Text; Band 2: Katalog.

Anmerkungen
Der Bestand wurde 1986 auf einer Auktion ersteigert. Die Sammlung enthält Material über niedersächsische Theologen aus dem Zeitraum von 1720-1936.  

Digitalisate
Nicht vorhanden

Schulprogramme

Titel – Sachgebiet
Schulprogramme – Geschichte, Pädagogik

Signatur
Magazinsignaturen

Umfang
ca. 11.000 Stücke

Nachweis
Teilweise im K10Plus nachgewiesen

Anmerkungen
1949 erhielt die GWLB die Sammlung vom Gymnasium Holzminden.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Theaterzettel

Titel – Sachgebiet
Germanistik, Geschichte

Signatur(en)
C 15799

Umfang
ca. 700 Stück

Nachweis(e)
Die Sammlung wird zur Zeit (2022) im K10Plus erschlossen

Anmerkungen
Die Theaterzettel-Sammlung umfasst ca. 700 Stück aus dem Zeitraum von 1785-1796. Die Stücke wurden alle im Königlichen Hoftheater Hannover aufgeführt. Außer der Nennung des Stückes findet man auf den Theaterzetteln umfangreiche Informationen über die Besetzung, Preise und den Spielbeginn. Die Sammlung gewährt einen Einblick in 10 Jahre Theatergeschichte in Hannover, welche Stücke sich besonderer Beliebtheit erfreuten und welche Schauspieler am Theater wirkten.

Digitalisate
Die Sammlung ist digitalisiert und wird im Zuge der Katalogisierung auch online zur Verfügung gestellt.

Wappensammlung Külp

Titel – Sachgebiet
Wappensammlung Külp – Heraldik, Geschichte

Signatur
Külp Kapsel 1-360

Umfang
umfasst etwa 50.000 Wappen auf Einzelblättern, 360 Kapseln mit je 150-200 Wappenabbildungen

Nachweis
Familiennamen-Register zur Wappensammlung Külp. Hrsg.: Hans-Jürgen Kernchen. Hildesheim: 1988

Literatur
Jorunn Wissmann (Red.), Georg Ruppelt, Thomas Fuchs (Bearb.): Wappensammlung, in dies.: Kostbarkeiten, Informationen, Begegnungen. Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek stellt sich vor (= Schriften, Band 3), [Hameln]: CW Niemeyer Buchverlage, 2007, S. 56.

Anmerkungen
1971 erwarb die Bibliothek die Wappensammlung von Carl-Leo Külp. Sie enthält ca. 50.000 z. T. kolorierte Wappenbilder (davon 30.000 vor 1900), die von Külp seit 1920 zusammengetragen wurden. Die Sammlung wertet die heraldischen und genealogischen Standardwerke von Siebmacher bis zur Wappenrolle Dochtermann aus und enthält darüber hinaus eine großen Anzahl bis dahin unveröffentlichter bürgerlicher und adliger Wappen. Die Sammlung ergänzt den vorhandenen Bestand der GWLB an älteren heraldischen Werken und Abbildungsbänden.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Wehrbereichsbibliothek II „Scharnhorst Bibliothek“

Titel – Sachgebiet
Wehrbereichsbibliothek II „Scharnhorst Bibliothek“ – Geschichte, Militaria

Signatur
WBB

Umfang
ca. 100.000 Bände, darunter auch Handschriften

Nachweise
Online-Katalog, Zettel-Katalog, gedruckter Katalog der Handschriften in Fuchs (2008)

Literatur
Fuchs, Thomas: Bibliothek und Militär. Militärische Büchersammlungen in Hannover vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Mit einem Katalog der Handschriften der ehemaligen Wehrbereichsbibliothek II in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. Frankfurt a.M. 2008.

Anmerkungen
Die ehemalige Wehrbereichsbibliothek II entstand seit 1956 durch Zusammenführung historischer Bestände aus älteren hannoverschen Militärbibliotheken, deren Ursprünge auf die Ingenieurbibliothek (1770-1803) und die Artilleriebibliothek (1780-1803) zurückgehen.
Im Jahr 1994 wurde die Bibliothek als Depositum übernommen, im Jahr 2004 wurde der Bestand in die GWLB überführt. Eine ausführliche Beschreibung zur Bestandsgeschichte und -zusammensetzung findet sich im Handbuch der historischen Buchbestände.

Digitalisate
Einzeldigitalisate in den Digitalen Sammlungen

Nachlass Adolph Friedrich

Titel – Sachgebiet
Nachlass Adolph Friedrich Herzog von Cambridge –  Geschichte

Signatur
Magazinsignaturen

Umfang
ca. 7.500 Drucke und ca. 175 Bände/Konvolute Handschriften

Nachweise
Handschriften: Bodemann Handschriftenkatalog
Nachweis im K10Plus (sofern Provenienzverzeichnung erfolgt ist)

Literatur
Krause, Thomas: Die Büchersammlung Herzog Adolf Friedrichs von Cambridge zur Hannoverschen Landesgeschichte. In: Hannoversche Geschichtsblätter. N. F. 44 (1990), S. 13–51.

Anmerkungen
Adolph Friedrich (Adolph Frederic) von Großbritannien, Irland und Hannover, 1. Duke of Cambridge (1774-1850), war ein Sohn von König Georg III. und britischer Feldmarschall. 1813-1837 wurde er als Generalstatthalter und Vizekönig nach Hannover entsandt in Vertretung seines Bruders Wilhelm IV., der als englischer König weiterhin in London residierte.
Nach dem Ende der Personalunion 1837 kehrte Adolf Friedrich nach Hannover zurück und überließ seine Büchersammlung erst als Depositum, dann als Schenkung der Königlichen Bibliothek. Dubletten wurden an die Stadtbibliothek Hannover abgegeben. Der genaue Umfang der Sammlung ist unbekannt, da kein Katalog vorliegt und auch die Provenienzen nicht vollständig erschlossen und verzeichnet sind.

Digitalisate
Nur Einzelstücke digitalisiert

Nachlass Christoph August Heumann

Titel – Sachgebiet
Nachlass Christoph August Heumann

Signaturen
Ms XLII, 1915 (Briefnachlass) und Ms XXIII, 681

Umfang
36 Faszikel Briefe an 170 Korrespondenten

Nachweise
Noviss. 128 (handschriftliches Verzeichnis von Bodemann), Handschriften-Katalog

Literatur
Ausführliche Lebensbeschreibung des um die gelehrte Welt Hochverdienten D. Christoph August Heumanns, gewesenen ordentlichen Lehrers der Theologie, Philosophie und Historie der Gelahrtheit zu Göttingen / aus Desselben im MSt. hinterlassenen und anderen zuverläßigen Nachrichten verfasset und zum Drucke befördert von Georg Andreas Cassius, Cassel, 1768.

Anmerkungen
Christoph August Heumann (1681-1764) war Theologe und Polyhistor. Nach Auflösung des Göttinger Gymnasiums 1734 wurde er als
dessen letzter Rektor an die neu gegründete Universität Göttingen berufen.
Der Briefnachlass ist am 6. März 1751 von Heumann der Bibliothek vermacht worden (Bibliotheksakten V 67, T. 2). Zusätzlich findet sich unter Ms XLII, 1830a ein Konvolut „Gedichte und Briefe, den Prof. theol. Heumann in Göttingen betreffend“.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Nachlass Erwin Loewenson

Anmerkungen
Erwin Loewenson (1888-1963), jüdischer Philosoph, gründete mit Kurt Hiller und Georg Heym 1882 in Berlin den „Neuen Club“, die „Geburtsstätte des literarischen Frühexpressionismus“, in der er unter dem Pseudonym Golo Gangi neben Else Lasker-Schüler eine führende Rolle spielte. Er publizierte auch unter den Pseudonymen Rubin Zeiger und Gregor Eis und war mit der Pianistin und Komponistin Alice Jakob-Loewensohn verheiratet. Zusammen emigrierten sie 1933 über Paris nach Palästina. Er hatte die Manuskripte von Georg Heym vor den Nationalsozialisten gerettet und verwaltete nach dessen Tod den Nachlass. Loewensohns Nachlass wurde zwischen 1965 und 1979 der GWLB übergeben.
Der literarische Nachlass Loewensons liegt im Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Nachlass Ernst August Born

Titel – Sachgebiet
Nachlass Ernst August Born – Literatur

Signatur
Noviss. 416

Umfang
6 Archivkästen mit Werken, Korrespondenzen, Lebensdokumenten und Sammelstücken

Nachweise
Busse, Oliver: Der Nachlass von Ernst August Born. Verzeichnis des Bestandes in der Niedersächsischen Landesbibliothek Hannover. Diplomarbeit 1994; maschinenschriftlicher Katalog
 

Anmerkungen
Ernst August Born (1922-1943 vermisst) wurde in Hannover geboren und veröffentlichte schon früh zahlreiche Gedichte und Erzählungen. Der Nachlass enthält Kurzprosa, Aufsätze, Lyrik und Briefe, u. a. die seines Schulfreundes Rudolf Augstein. 1992/93 wurde der Nachlass von Ernst August Borns Schwester in mehreren Teilen der Bibliothek übergeben.

Digitalisate 
Nicht vorhanden

Nachlass Martin Fogel

Titel – Sachgebiet
Nachlass Martin Fogel – Geschichte, Linguistik, Medizin, Biologie

Signaturen
Handschriften: Ms IV, 574a-b; Ms VI, 618a; Ms IX, 661a; Ms X, 664a; Ms XXI, 1316; Ms XXVI, 1513; Ms XLII, 1924
Zettelkasten: Ms XLII, 1923, Drucke im Magazinbestand

Umfang
ca. 4.000 Drucke, wenige Handschriften, Zettelkasten (ca. 32.500 Blatt)

Nachweise
Catalogus Bibliothecae … Martin Fogelii … 1675 (GWLB: Leibn. Marg. 45), Fogels Drucke z.T. mit Provenienznachweis im K10Plus, Zettelkasten in der Handschriftendatenbank, Handschriften im Bodemann-Handschriftenkatalog

Literatur
Marten, Maria; Piepenbring-Thomas, Carola: Fogels Ordnungen: aus der Werkstatt des Hamburger Mediziners Martin Fogel (1634−1675). Frankfurt a. M. 2015.

Maria Marten: Gottfried Wilhelm Leibniz' „Arbeitsbibliothek”. Ein Arbeitsbericht zur sammlungsspezifischen Erschließung historischer Buchbestände. Hannover: GWLB, 2013
 

Anmerkungen
Martin Fogel (1634-1675) war ein Hamburger Arzt und Sprachwissenschaftler. Er gilt heute als der Begründer der Finnougristik, der Wissenschaft der finno-ugrischen Sprachen. 1678 erwarb Leibniz Fogels Büchersammlung für die Bibliothek. Der Gesamtbestand ist durch Verluste und Dublettenabgaben dezimiert. Etliche Bücher Fogels wurden  im 18. Jahrhundert an die Universität Göttingen abgegeben, darunter hauptsächlich medizinische und botanische Werke, vor allem Einzelschriften zu Krankheiten und Heilmitteln. Von dort aus sind weitere Werke u. a. nach Gotha gelangt. In der GWLB sind noch ca. 1.700 Drucke des ursprünglichen Bestandes vorhanden.

Digitalisate
Zettelkasten sowie Einzelstücke digitalisiert

Nachlass Gottfried Wilhelm Leibniz

Titel – Sachgebiet
Nachlass Gottfried Wilhelm Leibniz

Signaturen
LBr. (Briefwechsel) sowie LH (Handschschriften)

Umfang
ca. 100.000 Blatt, 1 Rechenmaschine

Nachweise
Arbeitskatalog der Leibnizedition (Nachweis aller erhaltenen wie auch ermittelten Leibnizstücke weltweit); Kalliope; gedruckte Kataloge von Eduard Bodemann:

Literatur
Waldhoff, Stefan: Quellenkunde. In: Gottfried Wilhelm Leibniz : Rezeption, Forschung, Ausblick / hrsg. von Friedrich Beiderbeck, Wenchao Li und Stephan Waldhoff. Steiner, 2020, S. 28-165;

Leibniz-Edition

Anmerkungen
Der Nachlass des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz in der GWLB besteht in erster Linie aus den Handschriften und Briefen, die sich zu Leibniz‘ Tod in seiner Wohnung befanden (LH und LBr).
Da Leibniz jedoch ab Ende 1676 als Bibliothekar und später auch Hofhistoriograph in Hannover wirkte, finden sich seine handschriftlichen Spuren auch verstreut im allgemeinen Handschriftenbestand (Ms).
Der Nachlass, insbesondere der Briefwechsel, wird fortwährend durch Ankäufe ergänzt.
Weitere Nachlass-Teile finden sich im Niedersächsischen Landesarchiv Hannover, in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, im Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin sowie in Nachlässen der Korrespondenzpartner weltweit.
Literatur rund um Leibniz‘ Werk und Wirken wird in der Leibniz-Bibliographie erfasst.
Der Leibniz-Briefwechsel wurde 2007 ins UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen.

Digitalisate
Leibniz-Handschriften; Leibniz-Briefwechsel

Nachlass Hans Burkhardt

Titel – Sachgebiet
Nachlass Hans Burkhardt – Kalligraphie, Graphikdesign, Kunst

Signatur
Noviss. 470

Umfang
130 Mappen, 9 Mappen postume Anreicherung

Nachweis
interner Arbeitskatalog

Anmerkungen
Hans Burkhardt (1930-2017) war Graphikdesigner und Kalligraph. Er wurde 1959/60 für die Fächer Schriftgraphik und Angewandte Graphik an die Werkkunstschule Hannover berufen, die 1973 in die Fachhochschule Hannover überführt wurde. Von 1981-1986 war er dort Rektor. Neben seiner Lehrtätigkeit realisierte er Ausstellungen seiner eigenen kalligraphischen Arbeiten und gestaltete Logos sowie das visuelle Erscheinungsbild verschiedener Einrichtungen. Seine Sammlung wurde 2012-2016 der GWLB übergeben.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Nachlass Heino Landrock

Titel – Sachgebiet
Nachlass Heino Landrock – Literatur

Signatur
Noviss. 105

Umfang
11 Mappen

Nachweis
Interner Arbeitskatalog

Literatur
Tumat, Alfred: Heino Landrock - Leben und Werk. Dissertation 1970 (GWLB: Diss. 82/212).

Anmerkungen
Heino Landrock (1899-1958) war Schriftsteller und Leiter der Abteilung „Niederdeutsch“ beim Nordwestdeutschen Rundfunk in Hamburg. Sein Nachlass besteht aus Vorträgen, Reportagen, Prosa, Novellen, Erzählungen, Urkunden und Briefen.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Nachlass Horst Bienek

Titel – Sachgebiet
Nachlass Horst Bienek – Literatur

Signaturen
Bia (Bücher), Bib (Korrespondenzen), Biw (Manuskripte), Bil (Fotos, Lebensdokumente), Bis (Zeichnungen, Tonträger, Filme, etc.), Bin (Nachlassanreicherungen)

Umfang
8.021 gedruckte Titel (Bia), 12 Schränke mit Signaturengruppen Bib, Bil, Bin, Bis, Biw, Teile von Bil und Bis an anderen Standorten

Nachweise
Bia im K10Plus (über Provenienz recherchierbar) katalogisiertrestliche Signaturen in der Handschriftendatenbank

Literatur
Laube, Reinhard; Nolte, Verena: Horst Bienek – ein Schriftsteller in den Extremen des 20. Jahrhunderts. Göttingen 2012

Pietrek, Daniel: Ich schreibe mich selbst. (Autor)Biografisches Schreiben bei Horst Bienek. Dresden 2012

Nolte, Verena: Ich habe die Zeit gesehen. Literaturausstellung Horst Bienek 1930 – 1990. Hameln 2011

Anmerkungen
Horst Bienek ( 1930-1990) war ein deutscher Schriftsteller, in dessen Romanen das Oberschlesien seiner Jugendzeit und der Gegenwart eine große Rolle spielt. Wichtig sind auch seine Werke über seine Gefangenschaft in dem sowjetischen Arbeitslager Workuta (1951-1955).
Der Nachlass enthält Manuskripte und Typoskripte der Werke, fachliche Korrespondenzen mit Verlegern, Schriftstellern und anderen Zeitgenossen, private Korrespondenzen, Veröffentlichungen aus seiner Zeit als Lektor bei verschiedenen Verlagen. Außerdem enthält er eine umfassende Privatbibliothek mit Büchern und anderen Medien wie z.B. Schallplatten. Er wurde nach Bieneks Tod 1990 der Niedersächsischen Landesbibliothek übergeben. Zurzeit ist der Bestand mit einigen Einschränkungen der Öffentlichkeit zugänglich.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Nachlass Hugo Arold

Titel – Sachgebiet
Nachlass Hugo Arold - Literatur

Signatur
Noviss. 20

Umfang
22 Mappen

Nachweise
handschriftliches Verzeichnis, interner Arbeitskatalog

Anmerkungen
Der Nachlass des hannoverschen Schriftstellers Hugo Arold (1895-1974) enthält Schriften und Gedichte sowie Briefe an ihn. Das Material wurde durch die GWLB 1946 von Arold übernommen.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Nachlass Johann Ludwig Levin Gebhardi

Titel – Sachgebiet
Nachlass Johann Ludwig Levin Gebhardi (1699-1764) – Geschichte, Genealogie

Signatur
Ms XI, 681

Umfang
19 Konvolute

Nachweis
Eduard Bodemann: Die Handschriften der Königlichen Öffentlichen Bibliothek zu Hannover (1867)

Anmerkungen
Der Nachlass umfasst die Materialsammlung des Genealogen und Historikers Johann Ludwig Levin Gebhardi (1699-1764). Er war fast 40 Jahre als Lehrer an der Ritterakademie in Lüneburg tätig. Das Material hat er nur teilweise in seinen Veröffentlichungen genutzt.
Der Nachlass gelangte als Geschenk von Herzog Adolf Friedrich von Cambridge in den Bestand.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Nachlass Julius Victor Gerold

Anmerkungen
Der Nachlass stammt aus dem Besitz von Georg V. und gelangte 1979 durch Vermittlung von Prof. Heinrich Sievers 1979 in Besitz der
GWLB. Schriftstücke zur Übernahme des Nachlasses finden sich im Nachlass Sievers. Gerold wurde 1850 zum ersten und einzigen Hannoverschen Armee-Musikdirektor als Oberaufsicht über die gesamte königliche Militärmusik benannt. Der Nachlass umfasst sein musikalisches Schaffen

Digitalisate
Nicht vorhanden

Verknüpfte Elemente:

Nachlass Heinrich Sievers

Titel – Sachgebiet
Nachlass Heinrich Sievers – Musikwissenschaft

Signatur
Noviss. 467

Umfang
106 Archivboxen, 17 Zettelkästen

Nachweis
Noch nicht erschlossen

Anmerkungen
Der Musikwissenschaftler Heinrich Sievers (1908-1999) war ab 1937 als Musikkritiker in Braunschweig tätig, bevor er ab 1939 an der Technischen Hochschule Hannover sowie an der Landeskirchenmusikschule wirkte. 1959 wurde er Professor für Musikwissenschaft sowie Verantwortlicher für die Abteilung Kirchenmusik der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Zudem wurde er Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Hannover und schrieb Kritiken für Tageszeitungen und Zeitschriften.

Schwerpunkt seiner Arbeit war die Niedersächsische Musikgeschichte. Dies zeigen seine zahlreichen Veröffentlichungen (Aufsätze, Kritiken, Bücher). Er ist Verfasser des Standardwerks „Hannoversche Musikgeschichte“ (1979 und 1984) in zwei Bänden. 1931 entdeckte er das Wienhäuser Liederbuch aus dem Jahr 1460 im Archiv des Klosters Wienhausen. Sämtliche Aspekte seiner Arbeit spiegeln sich durch Materialsammlungen, Exzerpte, Aufzeichnungen, Vorlesungsmaterial, Noten etc. im Nachlass wieder, der 2012 von Sievers‘ Tochter der GWLB übergeben wurde. Der Nachlass ist zurzeit nur eingeschränkt nutzbar.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Nachlass Matthias Kern

Titel – Sachgebiet
Nachlass Matthias Kern – Musik

Signatur
Noviss. 451

Umfang
19 Archivboxen, 5 Mappen Großformate, 3 Boxen CDs

Nachweis
handschriftliches Werkverzeichnis von Kern
 

Anmerkungen
Der Nachlass des Komponisten, Dirigenten und Organisten Matthias Kern (1928-2014) umfasst sein musikalisches Schaffen (Noten-Typoskripte, Schallplatten, CDs, handschriftliches Material). Er komponierte Werke für Orchester, Ballett, Orgel, Chor, außerdem Oratorien, instrumentale und vokale Kammermusik. Kern initiierte in Hannover die Herrenhäuser Kirchenmusiktage und gründete 1982 das Kammerorchester Herrenhausen. Von 1979-1987 war er Dozent an der Landeskirchenmusikschule Herford.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Nachlass Meibom

Titel – Sachgebiet
Nachlass Meibom – Geschichte, Medizin

Signaturen
Ms XLII, 1846-1906, Noviss. 62 (Handschriften), Magazinsignaturen, Ms (Drucke)

Umfang
Korrespondenz (5.670 Blatt), Bücher und Handschriften

Nachweise
Auktionskatalog unter GWLB: C 10998:1-2, in Bd. 2 mit Markierung derjenigen Stücke, die nicht erworben wurden; Datenbank der Briefe über www.leibnizcentral.de; Bodemann-Handschriftenkatalog

Literatur
Weimann, Karl-Heiz: Der Nachlass Meibom in Hannover und Göttingen. In: Medizingeschichte in unserer Zeit. Festschrift für Edith Heischkel-Artelt und Walter Artelt zum 65. Geburtstag. Stuttgart 1971, S. 171-188.

Kausch, Karl-Heinz: Meibom-Briefnachlaß an der Niedersächsischen Landesbibliothek in Hannover: Ms XLII, 1846 bis 1906; Kommentar. [Hannover] 1995.

Anmerkungen
Die Gelehrtenfamilie Meibom stellte im 16.-18. Jahrhundert zahlreiche Mediziner und Historiker der Helmstedter Universität. Die Sammlung enthält die Bibliothek, die 1742/43 fast vollständig gekauft wurde, von der jedoch 1782 die medizinischen Handschriften an die Bibliothek der neu gegründeten Universität Göttingen abgegeben wurden. Außerdem fanden die Nachlässe von Heinrich Meibom sen. (1555-1625), Johann Heinrich Meibom (1590-1625), Heinrich Meibom jun. (1638-1700) sowie Brandanus Meibom (1678-1740) und Brandanus Daetrius (1607-1688, Schwiegersohn von Heinrich Meibom jun.) Eingang in die Sammlung.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Gerhard Wolter Molanus

Titel – Sachgebiet
Gerhard Wolter Molanus – Theologie, Geschichte

Signaturen
Magazinsignaturen, Ms

Umfang
ca. 9.000 Drucke, Handschriften (Autographenbände Ms XLII, 1986f.)

Nachweise
K10Plus (Provenienz-Einträge); Auktionskatalog: Bibliotheca Gerardina, sive Catalogus librorum […] qvos […] collegit B. Gerardus Wolterus Molanus, Bibliotheca haec, certa pecuniae summa, divendita, et bibliothecae regiae adque Electorali Hannoveranae est inserta. [s.l.] 1729.

Literatur

Alessandro Aprile: Die Privatbibliothek von Gerhard Wolter Molanus: Neue Einblicke in eine bedeutende Sammlung der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. Hannover: GWLB, 2018.

Anmerkungen
Gerhard Wolter Molanus (1633-1722), war Theologe und evangelischer Abt des Klosters Loccum. Er war eine der führenden Persönlichkeiten bei den (gescheiterten) Reunionsgesprächen der christlichen Konfessionen.
Molanus baute eine umfangreiche Privatbibliothek und Münzsammlung auf, die in seiner hannoveraner Stadtresidenz, dem Loccumer Hof, untergebracht waren. Leibniz hatte dort freien Zutritt und konnte die Bibliothek nutzen.
1728 wurde diese Büchersammlung von der Königlichen Bibliothek erworben. Dubletten wurde später an die Universität Göttingen und die Klosterschule Ilfeld abgegeben. Der genaue Umfang des noch in der GWLB vorhandenen Bestandes ist nicht bekannt, da die Provenienzen nicht vollständig verzeichnet sind.

Digitalisate
Nur Einzelstücke digitalisiert

Nachlass Giustiniano Priandi

Titel – Sachgebiet
Nachlass Giustiniano Priandi – Geschichte

Signaturen
Ms XII, 720 (diplomatische Briefe, Berichte und Zeitungen aus den Jahren 1610-1713), Ms 720a (Briefe und Relationen an Priandi 1603-1674) sowie Ms 737a

Umfang
20 Konvolute und 2.662 Briefe

Nachweise
Bodemann-Handschriftenkatalog, maschinenschriftliches Verzeichnis

Literatur

Ritter, Annelies: Der Nachlaß Priandi in der Niedersächsischen Landesbibliothek Hannover: diplomatische Briefe und Berichte aus dem Besitz der mantuanischen Residenten am französischen Hofe (1610-1674). In: Niedersächsisches Jahrbuch 37 (1965), S. 141-146.

Externbrink, Sven: Das Selbstprorträt eines Diplomaten im 17. Jahrhundert. Giustiniano Priandis Memorandum für Desmarets de Saint-Sorlin aus dem Jahre 1644. In: Formen internationaler Beziehungen in der Frühen Neuzeit. Berlin 2001

Anmerkungen
Der Italiener Giustiniani Priandi (ca. 1590-1674) war in den Jahren 1610-1613, 1616-1638, 1645-1655 sowie 1665-1666 als Diplomat im Dienste des Herzogs von Mantua am französischen Hof tätig. Der Teilnachlass in Hannover umfasst eine umfangreiche Briefsammlung sowie Aufzeichnungen diplomatischen und privaten Inhalts. Es handelt sich um den mengenmäßig größten überlieferten Nachlassanteil, jedoch konnte noch nicht geklärt werden, wie dieser Bestand nach Hannover gekommen ist. Weitere Teile finden sich in Paris und Mantua.

Digitalisate
Teilnachlass Giustiniano Priandi

Nachlass Salomon Baumgarten

Titel – Sachgebiet
Nachlass Salomon Baumgarten

Signatur
Noviss. 519

Umfang
335 Dokumente

Nachweis
Zettelkatalog

Anmerkungen
Der Nachlass wurde im Jahr 2017 gemeinsam mit der Gedenkstätte Bergen-Belsen erworben und wird in der Gedenkstätte verwahrt.
Rabbiner Salomon Baumgarten gelangte im Juni 1945 im Auftrag des britischen Chief Rabbi’s Religious Emergency Councils, einer orthodoxen jüdischen Hilfsorganisation, und der britischen Armee in das befreite Konzentrationslager Bergen-Belsen. Hier nahm er im Status eines Militärrabbiners seelsorgerische Aufgaben für die befreiten jüdischen Häftlinge wahr, kümmerte sich aber auch um ihre Versorgung mit zusätzlichen Nahrungsmitteln sowie religiösen Texten und Objekten. Dazu diente auch ein von ihm im britischen „Jewish Chronicle“ veröffentlichter Artikel, in dem er die Situation und die Herausforderungen im befreiten Bergen-Belsen beschrieb und der zugleich den Charakter eines Spendenaufrufs hatte. Diese Veröffentlichung motivierte nun zahlreiche Juden, vor allem in Großbritannien, sich bei ihrer Suche nach dem Verbleib ihrer Familienangehörigen auf postalischem Weg persönlich an Rabbiner Baumgarten im DP-Camp Bergen-Belsen zu wenden.

Dies traf zusammen mit eigenen Aktivitäten von Baumgarten, der sich von Beginn an um die Vermittlung und Verbreitung von Namen der Opfer wie der Überlebenden des KZ Bergen-Belsen bemüht hatte. Dafür war sein Status als Militärrabbiner von zentraler Bedeutung, da ihm in dieser Funktion besondere Informationskanäle und Ressourcen zur Verfügung standen. Der Nachlass besteht aus Namenslisten, teils mit biographischen Angaben, von Überlebenden des KZ Bergen-Belsen und kleinerer Konzentrationslager bzw. DP-Camps in dessen räumlichem Umfeld sowie Handzetteln zu einzelnen Personen und ihren Verwandten aus Bergen-Belsen, die für Suchzwecke erstellt worden sind und zum Teil auch Angaben zum Weitertransport von Einzelpersonen oder auch Gruppen nach der Befreiung enthalten. In kleinerem Umfang finden sich auch Dankesbriefe von Überlebenden Bergen-Belsens, denen Baumgarten zur Auswanderung verholfen hatte.
Eine weitere Kategorie bilden Briefe, die Hilfspaketen beigelegt wurden, mit denen die Absender vor allem Nahrungsmittel und religiöse Objekte an Baumgarten zur Verteilung im befreiten KZ Bergen-Belsen schickten.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Nachlass Heinrich Sievers

Titel – Sachgebiet
Nachlass Heinrich Sievers – Musikwissenschaft

Signatur
Noviss. 467

Umfang
106 Archivboxen, 17 Zettelkästen

Nachweis
Noch nicht erschlossen

Anmerkungen
Der Musikwissenschaftler Heinrich Sievers (1908-1999) war ab 1937 als Musikkritiker in Braunschweig tätig, bevor er ab 1939 an der Technischen Hochschule Hannover sowie an der Landeskirchenmusikschule wirkte. 1959 wurde er Professor für Musikwissenschaft sowie Verantwortlicher für die Abteilung Kirchenmusik der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Zudem wurde er Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Hannover und schrieb Kritiken für Tageszeitungen und Zeitschriften.

Schwerpunkt seiner Arbeit war die Niedersächsische Musikgeschichte. Dies zeigen seine zahlreichen Veröffentlichungen (Aufsätze, Kritiken, Bücher). Er ist Verfasser des Standardwerks „Hannoversche Musikgeschichte“ (1979 und 1984) in zwei Bänden. 1931 entdeckte er das Wienhäuser Liederbuch aus dem Jahr 1460 im Archiv des Klosters Wienhausen. Sämtliche Aspekte seiner Arbeit spiegeln sich durch Materialsammlungen, Exzerpte, Aufzeichnungen, Vorlesungsmaterial, Noten etc. im Nachlass wieder, der 2012 von Sievers‘ Tochter der GWLB übergeben wurde. Der Nachlass ist zurzeit nur eingeschränkt nutzbar.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Verknüpfte Elemente:

Nachlass Julius Victor Gerold

Titel – Sachgebiet
Nachlass Julius Victor Gerold – Musik

Signatur
Noviss. 145

Umfang
18 Archivboxen mit 1634 Partituren, 2 Verzeichnisse

Nachweis
RISM

Literatur
Lauterwasser, Helmut: Zur Geschichte der Militärmusik im Königreich Hannover: eine einzigartige Sammlung von Musikhandschriften in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek, 2016

Buerke, Heinrike: Die Bearbeitung des handschriftlichen Musikalien-Nachlasses des Julius Victor Gerold in der Niedersächsischen Landesbibliothek. Diplomarbeit. Hannover 1984.

Anmerkungen
Der Nachlass stammt aus dem Besitz von Georg V. und gelangte 1979 durch Vermittlung von Prof. Heinrich Sievers 1979 in Besitz der
GWLB. Schriftstücke zur Übernahme des Nachlasses finden sich im Nachlass Sievers. Gerold wurde 1850 zum ersten und einzigen Hannoverschen Armee-Musikdirektor als Oberaufsicht über die gesamte königliche Militärmusik benannt. Der Nachlass umfasst sein musikalisches Schaffen

Digitalisate
Nicht vorhanden

Nachlass Hofgärtnerfamilie Wendland

Titel – Sachgebiet
Nachlass Hofgärtnerfamilie Wendland – Biologie, Botanik, Geschichte

Signatur
Noviss. 452

Umfang
29 Konvolute

Nachweis
Handschriftendatenbank

Literatur
Peters, Katharina: Die Hofgärtner in Herrenhausen. Werk und Wirkung unter besonderer Berücksichtigung der „Gärtnerdynastie“ Wendland. München 2013.

Anmerkungen
Das Depositum umfasst persönliche Schriftstücke von Johann Christoph Wendland (1755-1828), dessen Sohn Heinrich Ludolph Wendland (1791-1869) sowie von dessen Sohn Hermann Wendland (1825-1903).
Die Familie Wendland übergab den Nachlass 2010 durch Vermittlung des Gartenhistorikers Hubert Rettich an die GWLB. Die Gärtnerdynastie der Wendlands hat in drei Generationen über 100 Jahre (von 1780 bis 1903) die Entwicklung der Herrenhäuser Gärten und den Ausbau des Berggartens wesentlich bestimmt.
Zu den Nachlassmaterialien zählen biographische Quellen wie Lehrbriefe, Zeugnisse und Reisepässe, Auszeichnungen und Familienpost, aber auch Unterlagen zu den Beschäftigungsverhältnissen, Dienstinstruktionen, Reiseberichte und Urkunden, die Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Gesellschaften bezeugen.

Digitalisate
Nachlass Hofgärtnerfamilie Wendland

Verknüpfte Elemente:

Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen

Titel – Sachgebiet
Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen (KGBH) / Teilbestand GWLB – Biologie, Botanik

Signatur
KGBH

Umfang
KGBH 1-51 (Handschriften), 69 Drucke

Nachweise
K10Plus (Drucke), Handschriftendatenbank (Handschriften)

Literatur
Auktionskatalog Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen ehemals zu Schloss Herrenhausen bei Hannover, Auktion 100 vom 25. Oktober 2005, Reiss & Sohn.

Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen. Eine neue Sicht auf Gärten und ihre Bücher. Hrsg. von Hubertus Fischer, Georg Ruppelt und Joachim Wolschke-Bulman. Frankfurt a. M. 2011.

Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen. Eine kostbare Sammlung, ihre Geschichte und ihre Objekte. Hrsg. von der GWLB. Hannover 2016

Anmerkungen
Die Sammlung „Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen“ war bis 1936 als Dienstbibliothek der hannoverschen Hofgartenverwaltung im sogenannten Bibliothekspavillon Herrenhausen aufgestellt. Der in der GWLB verwahrte Teilbestand wurde im Jahr 2006 erworben. Die gesamte Bibliothek wurde auf die Standorte HAAB (Weimar), UB Johann Christian Senckenberg (Frankfurt) und GWLB aufgeteilt. Die Reiss-Nummern wurden in der GWLB erweitert (fortgezählt) durch spätere antiquarische Ankäufe: derzeit KGBH 743 bis KGBH 799.

Digitalisate 
Nur Einzelstücke (Bildwerke) digitalisiert

Nachlass Melchior Ludwig Westenholz

Titel – Sachgebiet
Nachlass Melchior Ludwig Westenholz (1647-1694) – Geschichte, Jura

Signatur
Magazinsignaturen

Umfang
Ursprünglicher Umfang ca. 2.500 Bände. Bisher sind 975 Drucke über die Provenienzverzeichnung im GVK nachgewiesen. Der genaue Umfang, gerade auch der Handschriften, ist unbekannt, da das Inventar verloren ist.

Nachweise
Im K10Plus erschlossen, teilweise mit Provenienzeinträgen

Literatur
Maria Marten: Gottfried Wilhelm Leibniz' „Arbeitsbibliothek”. Ein Arbeitsbericht zur sammlungsspezifischen Erschließung historischer Buchbestände. Hannover: GWLB, 2013

Anmerkungen
Melchior Ludwig von Westenholz (1647-1694) war Verwaltungsjurist und Hofrat in Hannover. Seine Büchersammlung umfasste ca. 2.500 Bände aus den Bereichen Geschichte und Jura. Wenige Jahre nach seinem Tod erwarb Leibniz 1696 seine Bibliothek für die Hofbibliothek. Ein Inventar ist verloren gegangen, sodass die Bücher sich nur über das Autogramm von Westenholz identifizieren lassen. Mit Hilfe einer internen Provenienzdatenbank lassen sich bisher 975 Bände nachweisen.

Digitalisate
Einzeldigitalisate in den Digitalen Sammlungen

Nachlass Johann Georg Zimmermann

Titel – Sachgebiet
Nachlass Johann Georg Zimmermann (1728–1795) – Medizin, Geschichte

Signatur
Ms XLII, 1933

Umfang
41 Archivboxen: Abt. A (Briefwechsel, ca. 4.000 Blatt), Abt. B (Handschriften, ca. 7.000 Blatt)

Nachweis(e)
Bodemann-Handschriftenkatalog Noviss. 128, Kalliope

Literatur
Schramm, Hans-Peter: Johann Georg Zimmermann: königlich großbritannischer Leibarzt (1728-1795). Wiesbaden 1998. S. 221-229 (Nachlassbeschreibung), S. 231-267 (Verzeichnis der Korrespondenzen und Schriften)

Anmerkungen
Der schweizer Arzt und Schriftsteller Johann Georg Zimmermann (1728-1795) war ab 1768 Leibarzt von Georg III. in Hannover. Seinen schriftlichen Nachlass vermachte er testamentarisch der Königlichen Bibliothek. Er enthält Korrespondenzen mit über 300  Personen aus der Zeit der Aufklärung. Daneben sind Werkmanuskripte, Krankenberichte und Krankheitsbeschreibungen, Aufzeichnungen und Notizen aus seiner Praxis, Militaria sowie Gedichte erhalten.
1826 übergab Zimmermanns Witwe der königlichen Bibliothek den Nachlass. Er wurde später durch weitere Anreicherungen ergänzt.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Nachlass Alfred Koerppen

Titel – Sachgebiet
Nachlass Alfred Koerppen  Musik

Signatur
Noviss. 454

Umfang
3 Archivboxen und 1 lfm Typoskripte, Drucke und CDs

Nachweise
Werkverzeichnis auf Koerppens Homepage, interner Arbeitskatalog

Literatur
www.alfred-koerppen.de
Alfred Körpen: Alfred Koerppen über sein Werk (Schriftliches 3), Hannover, 2009.

Anmerkungen
Der Komponist Alfred Koerppen (geb. 1926) wurde 1948 als Dozent für Musiktheorie an die Landeskirchenschule Hannover berufen. 1964-1994 war er als Professor für Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover tätig.
Sein Nachlass spiegelt sein breitgefächertes musikalisches Schaffen, bestehend aus Orchester- und Kammermusik, Chormusik, Oratorien und theatralischen Werken, Film- und Schauspielmusik sowie musiktheoretische und musikästhetische Schriften.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Teilnachlass August Rudolph Jesaias Bünemann

Titel – Sachgebiet
Teilnachlass August Rudolph Jesaias Bünemann – Literatur, Rechtsgeschichte

Signatur
Noviss. 436

Umfang
1 Archivbox

Nachweis
interner Arbeitskatalog

Literatur
Herr, Wiebke: Utopisches aus Hannover: Der Jurist August Rudolph Jesaias Bünemann (1716-1774) und sein Teilnachlass in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. Hannover 2012

Anmerkungen
Der Teilnachlass des hannoverschen Ehrenbürgers August Rudolf Jesaias Bünemann (1716-1774) umfasst neben juristischen Abhandlungen auch Erzählungen sowie das unveröffentlichte Originalmanuskript der Fortsetzung seines 1749 anonym veröffentlichten Romans "Seltsame Schicksale eines Schottischen Einsiedlers, der das Land der Benadams entdeckt hat".
Erst 2010 konnte der Antiquar Konrad Meuschel mit Hilfe der Romanmanuskripte die Autorschaft Bünemanns aufdecken.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Teilnachlass Elisabeth Charlotte von der Pfalz

Titel – Sachgebiet
Teilnachlass Elisabeth Charlotte von der Pfalz (1652-1722) – Geschichte

Signaturen
Ms XXVII, 1592 b-c; Ms XXIII, 387b und bb

Umfang
knapp 350 Briefe von und an die Oberhofmeisterin Anna Katharina und den Geheimen Rath und Oberstallmeister Friedrich Christian von Harling (Ms XXVII, 1592 b-c); 160 Blatt Briefe an Kurfürstin Sophie sowie 25 Blatt Kostümbilder und Zeichnungen geschickt an Kurfürstin Sophie

Nachweis
Eduard Bodemann: Die Handschriften der Königlichen Öffentlichen Bibliothek zu Hannover (1867)

Literatur
Helfer, Hannelore; Babin, Malte-Ludolf: Lieselotte von der Pfalz in ihren Harling-Briefen. Hannover, 2007.

Bodemann, Eduard: Briefe der Herzogin Elisabeth Charlotte von Orleans an ihre frühere Hofmeisterin A. K. v. Harling, geb. v. Uffeln, und deren Gemahl, Geh. Rath Fr. v. Harling zu Hannover, Hannover 1895.

Bodemann, Eduard: Aus den Briefen der Herzogin Elisabeth Charlotte von Orleans an die Kurfürstin Sophie von Hannover, 2 Bände, Hannover, 1891.

Anmerkungen
Ende des 19. Jahrhunderts konnte Eduard Bodemann die Briefe an die Familie Harling (Ms XXVII, 1592 b-c) aus dem Besitz der Familie für die Bibliothek erwerben (vgl. Bodemann-Edition, S. [III]). Die Briefe und Zeichnungen an Kurfürstin Sophie entstammen dem Nachlass der Kurfürstin, welcher im Niedersächsischen Landesarchiv Hannover verwahrt wird (Signatur: NLA HA, Hann. 91 Sophie). Bibliothek und Archiv teilten sich bis zum Neubau der Bibliothek ein gemeinsames Gebäude. Der Briefwechsel zwischen Elisabeth Charlotte und Gottfried Wilhelm Leibniz befindet sich als Teil des Leibniz-Nachlasses unter der Signatur LBr. F 25.

Digitalisate
Einzeldigitalisate in den Digitalen Sammlungen

Teilnachlass Ludwig Albrecht Gebhardi

Anmerkungen
Gebhardis Arbeiten sind insbesondere landeshistorischen Inhalts und bieten z. T. durch Verlust der Originale die inzwischen früheste Überlieferung einiger Quellen in Abschrift. Neben der selbst angelegten Sammlung (Ms XXIII, 848-862) wurden einige weitere Handschriften aus seiner Privatbibliothek, die 1803 in Hannover versteigert wurden, Eingang in den Bestand der GWLB.

Digitalisate
Auszüge und Abschriften von Handschriften und Urkunden, welche vornehmlich das Herzogtum Lüneburg betreffen (Ms XXIII, 848-862)

Teilnachlass und Sammlung Werner Kraft

Titel – Sachgebiet
Teilnachlass und Sammlung Werner Kraft   – Literatur, Geschichte

Signaturen
Noviss. 419 (Aufzeichnungen), Noviss. 422 (Briefe an/von Buchholz), Noviss. 406 und 423 (Gedichte), Noviss. 424 (Typoskript von „Das Grabgewölbe“), Noviss. 434 (Materialiensammlung anlässlich der Ausstellung 2008/2009 in der GWLB), Sammlung Werner Kraft

Umfang
4 Mappen (eigenhändiges Material), 1 Archivbox und 32 Ordner (Sammlungsmaterial)

Nachweis
Interner Arbeitskatalog

Literatur
Breden, Ulrich: „Meine Anstellung war lebenslänglich und hörte 1933 auf“: Werner Kraft – Bibliothekar, Dichter und Literaturkritiker in Hannover. Hannover 2008. - Breden, Ulrich: Werner Kraft (1896-1991): Bibliothekar und Schriftsteller; Chronologie seines Lebens und Verzeichnis seiner Werke. Hildesheim 1992

Werner-Kraft-Bibliographie

Anmerkungen
Werner Kraft (1896-1991) war nicht nur Essayist, Kritiker und Dichter, sondern von März 1928 bis April 1933 als Bibliothekar an der Vormals Königlichen und Provinzialbibliothek Hannover (der jetzigen GWLB) tätig. Er wurde aufgrund seiner jüdischen Abstammung ebenso wie seine Kollegin Paula Blank erst vom Dienst beurlaubt und zum 2. September 1933 entgültig entlassen. Über Paris emigriert er 1934 mit seiner Familie nach Palästina, wo er sich vor allem seinen schriftstellerischen Tätigkeiten widmete. Neben dem Teilbestand in Hannover finden sich weitere Teile seines Nachlasses im deutschen Literaturarchiv in Marbach sowie im Werner Kraft Archiv in Rheinbach-Todenfeld.

Digitalisate
Nicht vorhanden

Teilnachlass Wilhelm Rothert

Titel – Sachgebiet
Teilnachlass Wilhelm Rothert (1842-1915) – Niedersachsen, Geschichte

Signatur
Ms XXIII, 6a-d

Umfang
5 Konvolute

Nachweis
Eduard Bodemann: Die Handschriften der Königlichen Öffentlichen Bibliothek zu Hannover (1867)

Anmerkungen
Wilhelm Rothert (1842-1915) ist der Verfasser des dreibändigen Werkes Allgemeine Hannoversche Biographie. Der Teilnachlass bezieht sich auf dieses Werk und enthält neben einem Handexemplar der ersten beiden Bände mit eigenhändigen Anmerkungen drei Mappen mit Materialien, darunter auch Vorarbeiten zu einem vierten Band. Das Material wurde der Bibliothek 1916 von Rotherts Witwe aus dem Nachlass überlassen.

Digitalisate
Nicht vorhanden

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