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Informationen für Auszubildende

Aktuelles aus dem ZAF
2022

Zwischenprüfung 2023 in Hannover

Die Zwischenprüfung findet am Mi., den 01. Februar 2023 in Hannover statt. Weitere Informationen folgen.

Prüfungstermine in Bremen und Hamburg finden Sie bei den jeweiligen zuständigen Stellen.


Wir helfen Ihnen

Die betriebliche Ausbildung ist geregelt in der Verordnung über die Berufsausbildung zur / zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste
vom 3. Juni 1998 (BGBl. I S. 1257), geändert am 15. März 2000 (BGBl. I S. 222)

Die schulische Ausbildung ist geregelt im Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachangestellte:r für Medien- und Informationsdienste (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 27.03.1998 i.d.F. vom 10.12.1999), der auf den Internetseiten der Kultusministerkonferenz veröffentlicht wird.

Bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen (schulische oder berufliche Vorbildung) ist es möglich, die Ausbildungszeit von drei Jahren um bis zu 12 Monate zu verkürzen. Bei überdurchschnittlichen Leistungen während der Ausbildung ist als weitere Verkürzungsmöglichkeit die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung gegeben, wodurch die Ausbildungszeit etwa um ein halbes Jahr abgekürzt werden kann. Auch bei Zusammentreffen mehrerer Verkürzungsgründe soll die Dauer der Ausbildung 18 Monate aber nicht unterschreiten.

Eine Ausbildung kann auch in Teilzeit durchgeführt werden, wobei eine Reduzierung auf bis zu 50 Prozent der betrieblichen Ausbildungszeit möglich ist. Der Unterricht der Berufsschule muss vollständig besucht werden. Die kalendarische Dauer einer Teilzeitausbildung verlängert sich entsprechend der Verkürzung (maximal auf vier Jahre und sechs Monate bei Verkürzung auf 50 Prozent). Die Ausbildungsvergütung kann entsprechend der Teilzeit gekürzt werden.

Richtlinien zur Abkürzung und Verlängerung der Ausbildungszeit, zur Teilzeitberufsausbildung sowie zur vorzeitigen Zulassung zur Abschlussprüfung

Als Auszubildende:r sind Sie verpflichtet, während Ihrer Ausbildung selbstständig einen Ausbildungsnachweis zu führen. Der Ausbildungsnachweis kann täglich oder wöchentlich, in schriftlicher oder elektronischer Form, geführt werden.
 

Wozu dient ein Ausbildungsnachweis?

Das Führen des Ausbildungsnachweises dient folgenden Zielen:

  • Auszubildende und Ausbildende sollen zur Reflexion über die Inhalte und den Verlauf der Ausbildung angehalten werden.
  • Der zeitliche und sachliche Ablauf der Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule soll für die an der Berufsausbildung Beteiligten sowie die zur Überwachung der Berufsausbildung zuständigen Stellen in einfacher Form nachvollziehbar und nachweisbar gemacht werden.

 

Welche Mindestanforderungen gelten für das Anfertigen der Ausbildungsnachweise?

  • Jedes Blatt des Ausbildungsnachweises ist mit dem Namen der / des Auszubildenden, dem Ausbildungsjahr und dem Berichtszeitraum sowie einer laufenden Nummerierung zu versehen.
  • Die Ausbildungsnachweise müssen mindestens stichwortartig den Inhalt der betrieblichen Ausbildung wiedergeben. Dabei sind betriebliche Tätigkeiten einerseits (einschließlich Praktika) sowie Unterweisungen beziehungsweise überbetriebliche Unterweisungen, betrieblicher Unterricht und sonstige Schulungen andererseits zu dokumentieren.
  • In die Ausbildungsnachweise müssen darüber hinaus die Themen des Berufsschulunterrichts aufgenommen werden.
  • Die zeitliche Dauer der Tätigkeiten sollte aus dem Ausbildungsnachweis hervorgehen
  • Ausführlichere Themenberichte zu einzelnen Abteilungen oder Aufgabengebieten können zusätzlich erstellt werden. Zusatzmaterialien können beigefügt werden.
     

Die Ausbildungsnachweise sind während der Ausbildungszeit im Betrieb zu führen. 

Die Aussicht auf ein Auslandspraktikum ist reizvoll: ein paar Monate dem Berufsalltag entfliehen, mit vielen Eindrücken, motiviert und im besten Fall mit verbesserten Sprachkenntnissen und fachlichen und persönlichen Fortschritten heimkehren. Während eines Auslandspraktikums lernt man die spezifischen Arbeits- und Lebensgewohnheiten des Landes kennen. Man schnuppert in einen anderen Betriebsalltag hinein und lernt fachliche Besonderheiten kennen. Für FAMIs ist es besonders interessant zu erleben, wie sehr sich die Bibliothekssysteme von den heimischen unterscheiden.
 

Auslandspraktika für FaMIs - Ein Leitfaden

Sie haben Ihre Berufsabschlussprüfung vor der zuständigen Stelle besonders erfolgreich abgeschlossen?

Damit erfüllen Sie grundsätzlich die Bewerbungsvoraussetzungen für Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel des Förderprogramms ist es, junge Berufsabsolventinnen und Berufsabsolventen, die besondere Leistungen in Ausbildung und Beruf erbracht haben, mit einem Weiterbildungsstipendium zu unterstützen.

Kann ich mich bewerben?

Voraussetzungen für die Bewerbung um ein Weiterbildungsstipendium sind:

  • Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf
  • Berufsabschlussprüfung mit einem Gesamtergebnis von mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser oder Platz 1 bis 3 bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder ein begründeter Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule

Die Aufnahme ist bis zum Alter von 24 Jahren möglich. Durch Berücksichtigung eines Freiwilligendienstes, von Elternzeit u.a. kann die Aufnahme auch bis zu drei Jahre später erfolgen. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Ausführliche Informationen zur Bewerbung finden Sie unter: www.weiterbildungsstipendium.de

Förderfähige Weiterbildungen

Förderfähig sind anspruchsvolle - in der Regel berufsbegleitende - Weiterbildungen:

  • anspruchsvolle Maßnahmen zum Erwerb beruflicher Qualifikationen
  • anspruchsvolle Weiterbildungen, die der Entwicklung fachübergreifen­der und allgemeiner beruflicher oder sozialer Kompetenzen sowie der Persönlichkeitsbildung dienen
  • Vorbereitungslehrgänge auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung
  • berufsbegleitende Studiengänge, die inhaltlich auf Beruf und Ausbildung aufbauen

Bildungsmaßnahmen zum Erwerb allgemein bildender Abschlüsse (z. B. Fachhochschulreife) sowie Vollzeitstudiengänge sind dagegen nicht förderfähig.

Die Förderdauer beträgt maximal drei Jahre (Aufnahmejahr plus zwei Kalenderjahre). In diesem Zeitraum stehen den Stipendiatinnen und Stipendiaten bis zu 8.100 EUR für den Besuch anspruchsvoller Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung - pro Jahr grundsätzlich bis zu 2.700 EUR. Der Eigenanteil beträgt 10 % der Kosten. Die Förderung muss vor Beginn jeder Weiterbildung bei der zuständigen Stelle beantragt werden.


Für das Weiterbildungsstipendium hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Richtlinien erlassen, in denen die Leistungen und die Voraussetzungen der Förderung geregelt sind:

Richtlinien über die Begabtenförderung berufliche Bildung für junge Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung


Zwischenprüfung

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres schriftlich statt.  Prüfungsgebiete sind Beschaffung, formale Erfassung; Arbeitsorganisation, Informations- und Kommunikationssysteme, und Wirtschafts- und Sozialkunde.

Dabei sind praxisbezogene Fälle oder Aufgaben in insgesamt höchstens 180 Minuten zu bearbeiten. Die Prüfung erstreckt sich auf die im ersten Ausbildungsjahr nach dem Ausbildungsrahmenplan zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den nach dem Rahmenlehrplan in der berufsbildenden Schule zu vermittelndem Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

Prüfungsordnung für die Zwischenprüfung

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung wird schriftlich und mündlich durchgeführt. Über die Zulassung zur Abschlussprüfung entscheidet das Zentrum für Aus- und Fortbildung. Hält es die Zulassungsvoraussetzungen nicht für gegeben, entscheidet der Prüfungsausschuss. Zum Bestehen der Abschlussprüfung müssen im Gesamtergebnis und in drei der vier Prüfungsbereiche mindestens ausreichende Leistungen erbracht werden. Werden Prüfungsleistungen in einem Bereich mit „ungenügend“ bewertet, so ist die Prüfung nicht bestanden.

Prüfungsordnung für die Abschlussprüfung
Änderung der Prüfungsordnung für die Abschlussprüfung

Servicepool – Infomaterialien, Formulare, Links, u.v.m.

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