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Portrait der GWLB

Eine unscharfe Person mit einem Bücherstapel geht im der 2.OG der GWLB. Im Hintergrund ein Leibnizzitat..
2. OG der GWLB © GWLB/Wollenberg

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek (GWLB) in Hannover, die im Jahr 2015 ihr 350-jähriges Bestehen feierte, ist eine moderne Forschungs- und Landesbibliothek und geht auf ältere Büchersammlungen der Welfendynastie, der früheren Landesfürsten, zurück.

Mehr zur Geschichte der Bibliothek

Heute ist die GWLB mit einem Bestand von mehr als 1,7 Millionen Medien, darunter rund 4.500 laufende Zeitschriften, eine der größten geisteswissenschaftlichen Bibliotheken Norddeutschlands. Sie gewährleistet den freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger.

Zwei Abbildungen übereinander, der Leibniz Rechenmaschine. Auf dem oberen Bild ist sie geschlossen, auf den unteren geöffnet.
Leibniz`Rechenmaschine © GWLB/Kandziora

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek ist folgenden Aufgaben verpflichtet:
 

  • Mit ihren wertvollen historischen Beständen und Sammlungen bewahrt und sichert die GWLB einen Teil des kulturellen Erbes Niedersachsens. Die Schätze der Bibliothek wurden in den letzten Jahren nicht zuletzt wegen der Verleihungen des „Memory of the World“-Titels – 2007 für den Leibniz-Briefwechsel und 2015 für den Goldenen Brief – weltweit bekannt.
  • Die GWLB ist Forschungs- und Studienbibliothek für die Geistes-, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts. In ihren Schwerpunktfächern Geschichte, Philosophie und Theologie unterstützt sie die Literaturversorgung der Leibniz Universität Hannover.
  • Als Literatur- und Informationszentrum für Niedersachsen nimmt die GWLB das Pflichtexemplarrecht für in Niedersachsen verlegte Literatur wahr, sammelt und erschließt Literatur über Niedersachsen möglichst vollständig und erstellt die Niedersächsische Bibliographie.
  • Das Zentrum für Aus- und Fortbildung ist zuständig für die Referendarausbildung an wissenschaftlichen Bibliotheken in Niedersachen, erfüllt die Kammerfunktion für die Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste und bietet mit verschiedenen Partnern ein umfangreiches bibliothekarisches Fort- und Weiterbildungsprogramm an.
  • Das Leibniz-Archiv, Sitz der größten Leibniz-Editionsstelle der Akademien der Wissenschaften, erforscht den Leibniz-Nachlass und editiert Leibniz‘ Briefe und Schriften.
  • Aufgabe der an der GWLB angesiedelten Akademie für Leseförderung Niedersachsen ist es, Lesekompetenz und Lesemotivation auf allen Bildungsebenen zu verankern, mit Fortbildungsveranstaltungen und Informationen die verschiedenen Akteure in der Leseförderung aus- bzw. weiterzubilden und nachhaltig zu vernetzen.

Neben einem wachsenden digitalen Serviceangebot bietet die GWLB allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Forschenden ein benutzungsorientiertes Dienstleistungsangebot in ihren Räumlichkeiten: geräumige Lesesäle mit insgesamt rund 80 Arbeitsplätzen, zahlreiche Computer-Arbeitsplätze, Gruppenarbeitsräume mit insgesamt über 40 Arbeitsplätzen sowie zehn Studienkabinen. Außerdem gibt es Geräte zum Lesen und Scannen von Mikroformen sowie einen speziellen Arbeitsplatz für Blinde und Sehbehinderte. WLAN-Zugang ist in allen öffentlichen Räumen möglich, die Ausleihe erfolgt RFID-basiert.

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek ist eine nicht-selbstständige Anstalt des öffentlichen Rechts und untersteht der Dienst- und Fachaufsicht des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

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