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Aktuelles

Digitalisierung von Martin Fogels Zettelkasten abgeschlossen

17.02.2022

Nach nur ungefähr einem Jahr Projektlaufzeit stehen die 1.442 Mappen, die sich auf 300 Kästen verteilen und ungefähr ca. 32.500 Blätter umfassen, nun in den Digitalen Sammlungen zur Verfügung. Zuvor hatte unsere Handschriftenabteilung den Nachlass des Gelehrten in dem Verbundkatalog Kalliope erschlossen.

Der Hamburger Arzt und Sprachwissenschaftler Martin Fogel (1634-1675) baute zu Lebzeiten eine umfangreiche Zettelsammlung auf, mit deren Hilfe er sein Wissen ablegte und ordnete. Kennen gelernt hatte er diese Technik der Wissensspeicherung von seinem Lehrer Joachim Jungius. Gottfried Wilhelm Leibniz erwarb nach Fogels Tod nicht nur dessen umfangreiche Büchersammlung für die hannoversche Bibliothek, sondern lieh sich von Fogels Witwe auch dessen Zettelkasten aus. Die verstreut in Leibniz‘ Nachlass liegenden Fogel-Zettel belegen seine Beschäftigung mit der Sammlung. Heute sind noch ca. 32.500 Zettel überliefert, die einen beeindruckenden Einblick in die Themenvielfalt und -tiefe sowie in die Sprachgewandtheit Fogels geben. Unabsichtlich sind durch Makulaturverwendung auch die Rückseiten vieler Zettel heute für die Forschung höchst spannend.

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