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Archiv 2017

Do 23.2.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG
in der Reihe LEIBNIZ-VORTRÄGE
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Prof. Dr. Alexander Košenina

Leibniz' Theodizee in der literarischen Kritik und Parodie

Das Erdbeben von Lissabon 1755 schien Leibniz' These einer Theodizee schlagartig in Frage zu stellen. Den Begründungsnöten in Philosophie und Theologie stehen kritische und parodierende Antworten in der Literatur gegenüber. Voltaires Lehrgedicht über das Desaster in Lissabon und seine Satire Candide, ou l'optimisme werden in dem Vortrag Beispiele aus der deutschen Literatur an die Seite gestellt: Albrecht von Haller formuliert in seinen poetischen Reflexionen Über den Ursprung des Übels schon vor dem Ereignis in Portugal skeptische Fragen, die Johann Karl Wezel in seinem philosophischen Thesenroman Belphegor oder die wahrscheinlichste Geschichte unter der Sonne radikal weiter diskutiert. Heinrich von Kleists Erzählung Das Erdbeben in Chili vertieft diese Perspektiven schließlich zu existentiellen Gedanken über die Gesellschaft, Gerechtigkeit und Brüchigkeit der Welt überhaupt.

Prof. Dr. Alexander Košenina hat in Heidelberg und Berlin Germanistik und Philosophie studiert. Nach Lehrstuhlvertretungen in Saarbrücken, Darmstadt und Berlin und einer Professur in Bristol ist er seit 2008 Professor für Deutsche Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts an der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Literatur und Naturwissenschaften, Verbrechensdarstellungen und anthropologische Fragen in der Frühen Neuzeit sowie die Aufklärung. Zahlreiche Veröffentlichungen.

Di 7.3.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG
in der Reihe LEIBNIZ-VORTRÄGE
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft und der Juristischen Studiengesellschaft Hannover e. V.

Prof. Dr. Gábor Gángó

Leibniz und Osteuropa

Karte Osteuropa Eine Rekonstruktion von Gottfried Wilhelm Leibniz' Auseinandersetzung mit den militärischen, politischen, kulturellen und religiösen Ereignissen in Staaten und Gebieten jenseits der Ostgrenze des damaligen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation verspricht Erträge, die auch außerhalb der Gemeinde der Leibniz-Forscher von Belang sein können. Leibniz' Einsichten sind wertvolle Beiträge zur Herausbildung des modernen Europabegriffes. Über die physischen oder symbolischen Grenzen sowie über die politische, kulturelle und religiöse Identität Europas reflektierend, öffnete Leibniz immer eine umfassende, auch die Peripherien mit einbeziehende Perspektive. Der Vortrag bezieht Aspekte wie Leibniz' Wissen und seine Wissbegier über diese Region sowie seine schriftstellerische, beratende und politische Tätigkeit, vor allem in Bezug auf Polen und Ungarn ein.

Prof. Dr. Gábor Gángó studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Philosophie an der ELTE Universität Budapest. Er ist Universitätsprofessor am Institut für Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen der Katholischen Pázmány-Péter-Universität Budapest und seit 2016 Fellow am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt. Seine Forschungsschwerpunkte sind Leibniz, frühneuzeitliche und neuzeitliche Philosophiegeschichte, sowie Kultur- und Ideengeschichte Ostmitteleuropas.

Di 14.3.2017 | 17.00 Uhr | VORFÜHRUNG
des Nachbaus der Leibniz'schen Rechenmaschine

Dipl.-Ing. Klaus Badur / Wolfgang Rottstedt

Im Jahr 1676 gelang Gottfried Wilhelm Leibniz und dem Mechaniker Adam Scherp der Bau einer funktionstüchtigen Rechenmaschine, mit der man Rechnungen in allen vier Grundrechenarten anstellen konnte. Durch die extrem hohen Fertigungskosten und die komplizierte Feinmechanik ging die Produktion jedoch nie in Serie. Zudem gab es Zweifel, ob die Maschine denn richtig funktionierte. Im Jahr 2005 konstruierten Klaus Badur und Wolfgang Rottstedt mit modernster, computergestützter Fertigungstechnik einen Nachbau und konnten damit Leibniz' korrekte Arbeit belegen. Dieser Nachbau wie auch das Original von 1676 befinden sich in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek.
Bei der Vorführung werden die Konstrukteure des Nachbaus die Funktionsweise der Rechenmaschine demonstrieren.

Dipl.-Ing. Klaus Badur ist Maschinenbauingenieur. Er war nach seinem Studium als Konstrukteur und Projektingenieur und zuletzt als Geschäftsführer eines Unternehmens für Sondermaschinen tätig.

Wolfgang Rottstedtist Maschinenbaumeister und betrieb bis zu seinem Ruhestand eine Werkstatt für Feinmechanik und Maschinenbau.

Di 25.4.2017 | 17.00 Uhr | AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Schriftenlese. Arbeiten von Hans Burkardt und Andreas Spengler

Schrift und Löschpapier - in der Ausstellung Schriftenlese trifft das kalligraphische Werk von Hans Burkardt auf die Löschpapierkunst Andreas Spenglers. Professor Hans Burkhardt, seit 2000 Ehrensenator der Fachhochschule Hannover, hat dort über Jahrzehnte als Professor und Rektor gewirkt. Er zählt zu den bedeutenden Kalligraphen und lebt in Hannover. Professor Andreas Spengler wirkte als Psychiater und Psychotherapeut. Seine Arbeiten mit gebrauchten Löschpapieren stehen im ästhetischen Spiel mit der Kalligraphie Burkardts, dessen Vorlass die GWLB verwahrt. Die Veranstaltung würdigt das Schaffen beider Künstler und führt in die Ausstellung ein.

Do 27.4.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG
in der Reihe LEIBNIZ-VORTRÄGE
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Dr. Eike Christian Hirsch

Leibniz, der wirksamste Reformer des evangelischen Glaubens seit Luther

Leibniz war kein Bekenner und kein Anführer, aber er hat im Stillen den Glauben gründlich reformiert und den modernen Protestantismus begründet. In seiner Theodizee treten die Erlösung am Kreuz und die Auferstehung ganz zurück, stattdessen wird der Schöpfer selbst zum milden Begleiter eines jeden gutwilligen Menschen. Am Ende der Weltgeschichte steht nicht mehr das Jüngste Gericht, sondern das Reich der Geister, zu dem Gott seine ganze Menschheit hinaufführt. Das ist die aufgeklärte Form der christlichen Botschaft - und bis heute das Credo liberaler Christen.

Dr. Eike Christian Hirsch hat Theologie und Philosophie studiert und war lange Zeit Redakteur des NDR-Hörfunks. Er hat Bücher über den christlichen Glauben, die deutsche Gegenwartssprache und u. a. auch die Biografie Der berühmte Herr Leibniz veröffentlicht.


 

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