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Archiv 2017

Do 8.6.2017 | 17.00 Uhr | ERSTMALIGE PRÄSENTATION

Meike Fricke und Martin Brederecke

Die Haptothek – anfassen erlaubt!

»Haptothek« – ein Wort zusammengesetzt aus den griechischen Begriffen »haptos« = »fühlbar«, und »theke« = »Behälter, Ort oder Raum zur Aufbewahrung und Sammlung«. Mit der Haptothek stellt die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek ein selbst entwickeltes Präsentationssystem vor, mit dem das »tastende Begreifen« von Büchern in ihren verschiedenen historischen Formen ermöglicht wird. Die Haptothek besteht aus zwei Säulen, welche Modelle historischer Buchformen, neuzeitliche Gebrauchsbände und auch Materialien zur Buchherstellung zeigen. Entwickelt und umgesetzt wurde diese Präsentationsform von Meike Fricke und Martin Brederecke. Sie erläutern anhand der Objekte das Konzept und die Benutzung der Haptothek und laden anschließend zur selbständigen Erkundung ein.

Meike Fricke und Martin Brederecke sind als Buchbindermeister und Restauratoren in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek tätig.

 


Do 15.6.2017 | 17.00 Uhr | PROJEKTVORSTELLUNG
gemeinsam mit dem Stadtarchiv Hannover und der VGH-Stiftung

Adressbuch der Stadt Hannover virtuell

Von 1798 bis 2004 erschien nahezu jährlich das Adressbuch der Stadt Hannover. Über mehr als zwei Jahrhunderte verzeichnete es Personen und Straßen der Stadt, gab Hilfe bei der Suche nach Handwerkern, Firmen und Behörden. Die enthaltenen Karten, Theaterpläne und Berichte bieten heute spannende Einblicke in die Geschichte und das kulturelle Leben Hannovers. Diese wichtige historische Quelle haben das Stadtarchiv Hannover und die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in den vergangenen Jahren bis in das 20. Jahrhundert hinein digitalisiert. Das Projekt wird durch die Projektpartner und den Projektförderer VGH-Stiftung vorgestellt. Der Sprechchor Hannover wird die Präsentation durch eine stimmliche Performance zum Thema begleiten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, selbständig in den digitalen Adressbüchern zu recherchieren und auch Originale in Augenschein zu nehmen.

Do 29.6.2017 | 17.00 Uhr | BUCHVORSTELLUNG
in der Reihe LEIBNIZ-VORTRÄGE
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Dr. Annette von Boetticher und Dr. Georg Ruppelt

Gottfried Wilhelm Leibniz unterwegs in Niedersachsen. Eine Spurensuche in Texten und Bildern

Der Name des 1646 in Leipzig geborenen Gottfried Wilhelm Leibniz, einem der bedeutendsten Geistesgrößen der Menschheitsgeschichte, wird weniger mit seiner Vaterstadt als vielmehr mit Hannover, der Hauptstadt des heutigen Niedersachsen, in Verbindung gebracht. Hier verbrachte er die letzten 40 Jahre seines 70-jährigen Lebens, Abwesenheiten durch Reisen ausgenommen.Denn Leibniz bereiste monate- oder gar jahrelang Europa, so Frankreich, England, die Niederlande, Böhmen, Österreich und Italien. Dass er aber auch im Niedersächsischen viel unterwegs war, ist weniger bekannt. Dies hing mit seinen Harzer Bergbauunternehmungen zusammen, mit seinem Zweitberuf als Bibliothekar in Wolfenbüttel seit 1691 und schließlich mit seinen Bemühungen um die Geschichtsschreibung des Welfenhauses, die von den Herzögen in Hannover, Braunschweig und Celle ideell wie finanziell gefördert wurden. Der Buchtitel steht für einen Universalgelehrten, der im Wortsinne oft »auf Achse« war, um Neues zu erfahren und zu erkunden. Dieses Buch will mit seinen reichen historischen wie aktuellen Abbildungen Leibniz gleichsam einbürgern, und zwar in ganz Niedersachsen, wo er in vielen Orten tätig war. Das Buch wird durch die beiden Autoren Dr. Annette von Boetticher und Dr. Georg Ruppelt präsentiert.

Dr. Annette von Boetticher ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Niedersächsischen Institut für Historische Regionalforschung e.V. und Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover. Dr. Georg Ruppelt war bis zum Oktober 2015 Direktor der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek.

BUCHINFORMATION

Boetticher, Annette v./Ruppelt, Georg:
Gottfried Wilhelm Leibniz unterwegs in Niedersachsen. Eine Spurensuche in Texten und Bildern.

Hildesheim: Olms, 2017.
Ca. 180 Seiten, zahlr. Abbildungen, Festeinband.
ISBN 978-3-487-08598-2

Das Buch wurde gefördert mit Mitteln der Leibniz Stiftungsprofessur der Leibniz Universität und der Landeshauptstadt Hannover.

Di 8.8.2017 | 17.00 Uhr |VORTRAG

Prof. Dr. Helmut Zedelmaier

De arte excerpendi: Überlegungen zur Tätigkeit und Geschichte des Exzerpierens

Kein Schreiben ohne Lesen. Wer liest, macht sich nicht selten Notizen, holt aus dem Gelesenen etwas heraus, um es weiterzuverarbeiten. »Exzerpieren« bezeichnet diese Tätigkeit, »Exzerpt« deren Produkt. Jedoch nicht nur wer liest, exzerpiert, auch wer empirische Daten sammelt, wählt aus und zeichnet auf. Welche Geschichte haben die Techniken des Exzerpierens und die damit verbundenen Praktiken des Ordnens, Speicherns, Kopierens? Haben sie überhaupt eine Geschichte? Darum geht es in dem Vortrag, um allgemeine Überlegungen zum Exzerpieren und um spezielle Hinsichten auf die Geschichte dieser Tätigkeit.

Prof. Dr. Helmut Zedelmaier lehrt Neuere Geschichte an der Ludwigs-Maximilians-Universität München und arbeitet am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) in Halle (Saale) im Rahmen der Humboldt-Professur »Neuzeitliche Schriftkultur und europäischer Wissenstransfer« (Projekt »Exzerpieren, Zitieren, Plagiieren«). Sein Spezialgebiet ist die Wissens- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit und des 19. Jahrhunderts. Zuletzt erschien »Werkstätten des Wissens zwischen Renaissance und Aufklärung« (2015).

 


Gefördert durch:

Do 31.8.2017 | 17.00 Uhr | PROJEKTVORSTELLUNG

Prof. Dr. Michael Kempe (Leibniz-Archiv),
Dr. Siegmund Probst (Leibniz-Archiv),
Matthias Wehry (GWLB),
Dr. Marc von der Linden
(Fraunhofer Institut IPK/MusterFabrik Berlin)

Leibniz puzzeln. Die digitale Rekonstruktion von Leibniz-Fragmenten

Der Universalgelehrte G. W. Leibniz hat nicht nur schreibend gedacht, sondern auch schneidend geordnet. Seine Gedanken und Ideen notierte er auf Papierblättern, die er oft danach zerschnitt, um einzelne Streifen und Schnipsel thematisch zu ordnen.

Erstmalig ist es im Rahmen eines von der Klaus Tschira Stiftung (Heidelberg) geförderten Pilotprojektes von Leibniz-Edition (Akademie-Ausgabe), Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek und Fraunhofer Institut IPK/MusterFabrik Berlin gelungen, solche Fragmente im wohl größten Gelehrtennachlass der Weltgeschichte mit Hilfe eines digitalen Assistenzsystems virtuell zu rekonstruieren. Am Beispiel mathematischer und naturwissenschaftlicher Handschriften werden solche Rekonstruktionen, mit denen Forschungsneuland betreten wird, präsentiert.


 

Ansprechpartner zu Veranstaltungen

Telefon: 0511 1267-363


 


 

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