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Archiv 2017


Gefördert durch:

Do 31.8.2017 | 17.00 Uhr | PROJEKTVORSTELLUNG

Prof. Dr. Michael Kempe (Leibniz-Archiv),
Dr. Siegmund Probst (Leibniz-Archiv),
Matthias Wehry (GWLB),
Dr. Marc von der Linden
(Fraunhofer Institut IPK/MusterFabrik Berlin)

Leibniz puzzeln. Die digitale Rekonstruktion von Leibniz-Fragmenten

Der Universalgelehrte G. W. Leibniz hat nicht nur schreibend gedacht, sondern auch schneidend geordnet. Seine Gedanken und Ideen notierte er auf Papierblättern, die er oft danach zerschnitt, um einzelne Streifen und Schnipsel thematisch zu ordnen.

Erstmalig ist es im Rahmen eines von der Klaus Tschira Stiftung (Heidelberg) geförderten Pilotprojektes von Leibniz-Edition (Akademie-Ausgabe), Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek und Fraun­hofer Institut IPK/­MusterFabrik Berlin gelungen, solche Fragmente im wohl größten Gelehrtennachlass der Welt­geschichte mit Hilfe eines digitalen Assistenzsystems virtuell zu rekon­struieren. Am Beispiel mathematischer und naturwissenschaftlicher Hand­schriften werden solche Rekonstruk­tionen, mit denen Forschungsneuland betreten wird, präsentiert.

Mi 6.9.2017 | 17.00 Uhr | INTERAKTIVE EINFÜHRUNG

Meike Fricke und Martin Brederecke

Die Haptothek – anfassen erlaubt!

Die Haptothek ist ein Präsentationssystem, mit dem das »tastende Begreifen« von Büchern in ihren historischen Formen ermöglicht wird. Entwickelt und umgesetzt wurde diese Präsen­tationsform von Meike Fricke und Martin Brederecke, die als Buchbindermeister und Restauratoren in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek tätig sind. Sie erläutern anhand der Objekte das Konzept und die Benutzung der Haptothek und laden anschließend zur selbständigen Erkundung ein.

Do 14.9.2017 | 17.00 Uhr | BUCHVORSTELLUNG
in der Reihe LEIBNIZ-VORTRÄGE
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Dr. Malte-Ludolf Babin und Dr. Rita Widmaier

G. W. Leibniz, Briefe über China (1694–1716).
Die Korrespondenz mit Barthélemy Des Bosses S.J. und anderen
Mitgliedern des Ordens

„Was die chinesische Frage angeht – was soll ich da sagen? Stellen Sie sich eine berühmte Stadt vor, die belagert wird, und einander widerstreitende Gerüchte: die einen sagen, sie wäre schon erobert, die anderen, sie sei entsetzt worden – jeder erdichtet, wonach ihm der Sinn steht.”
Nachdem Leibniz’ direkte Verbindungen zur Jesuiten­mission in China endgültig abgerissen sind, steht er in der „chinesischen Frage” vor eben dem Dilemma, wie es der Kölner Jesuit Barthélemy Des Bosses im Januar 1710 charakterisiert.
Während der 2006 erschienene Briefwechsel mit den Jesuiten in China (1689–1714) Leibniz' Gedanken­austausch mit den Missionaren nachzeichnet, beleuchten die Briefe über China die Frage des chinesischen Ritenstreits und der Missionspolitik des Heiligen Stuhls, wie sie sich aus binneneuropäischer Perspektive darstellte. Ergänzt werden die Briefe durch zugehörige umfangreiche Beilagen verschie­denster Provenienz, darunter zwei Edikte von Kangxi, 1662–1722 chine­sischer Kaiser. Der Band wird eingeleitet durch einen neu kommentierten Abdruck von Leibniz' Vorrede zu den Novissima Sinica von 1697, dem frühesten Versuch einer Antwort auf die europäisch-chinesische Frage.

Dr. Malte-Ludolf Babin studierte Romanistik, Klassische Philologie und Geschichte. Seit 1993 Editor am Leibniz-Archiv.
Forschungsschwerpunkte: Leibniz als Historiker und Sprachwissenschaftler.
Dr. Rita Widmaier studierte Philosophie, Sinologie und Geschichte. Von 1988 bis 2007 arbeitete sie am Leibniz-Archiv.
Forschungsschwerpunkte: Leibniz’ Metaphysik, Leibniz und China.

BUCHINFORMATION

G. W. Leibniz, Briefe über China (1694–1716). Die Korrespondenz mit Barthélemy Des Bosses S.J. und anderen Mitgliedern des Ordens. Herausgegeben und kommentiert von M.-L. Babin und R. Widmaier. Französisch/Lateinisch/Italienisch – Deutsch.
Hamburg: Meiner, März 2017. CLXXI, 660 S., 109,99 Euro
ISBN 978-3-7873-3103-1

Fr 15.9.2017 | 17.00 Uhr | AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Die Sammlung Hartmann – Dialoge und Kassetten

Mit einem Gespräch zwischen dem Künstler Peter Marggraf, der
Schriftstellerin Kathrin Schmidt, dem Sammler Gerhard Hartmann
und dem Kurator Dr. Jürgen Thaler

Kaum eine Kunstsammlung widmet sich so intensiv dem Zusammenhang zwischen Literatur und bildender Kunst wie die des Ehepaars Brigitte und Gerhard Hartmann aus Lindau am Bodensee. Neben Arbeiten auf Papier bilden die von den besten Buchbindern des Landes gestalteten Kassetten einen Schwerpunkt der Sammlung. Die Kassetten geben den unterschiedlichsten Materialien und Dokumenten, die bei der Produktion von Literatur und Kunst entstehen, eine Herberge.
Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek zeigt in Koopera­tion mit der Vorarlberger Landesbibliothek eine Auswahl aus der Sammlung, die einen besonderen Schwerpunkt auf niedersächsische Schriftsteller und Künstler legt.

Mi 18.10.2017 | 17.00 Uhr | INTERAKTIVE EINFÜHRUNG

Meike Fricke und Martin Brederecke

Die Haptothek – anfassen erlaubt!

Die Haptothek ist ein Präsentationssystem, mit dem das »tastende Begreifen« von Büchern in ihren historischen Formen ermöglicht wird. Entwickelt und umgesetzt wurde diese Präsen­tationsform von Meike Fricke und Martin Brederecke, die als Buchbinder­meister und Restauratoren in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek tätig sind. Sie erläutern anhand der Objekte das Konzept und die Benutzung der Haptothek und laden anschließend zur selbständigen Erkundung ein.

Do 26.10.2017 | 17.00 Uhr | VORTRAG
in der Reihe LEIBNIZ-VORTRÄGE
gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Dr. Sebastian Kühn

Streiten mit Leibniz. Über agonale Logiken der frühneuzeitlichen Gelehrtenkultur

Leibniz führte intensiv zahlreiche Kontro­versen, oft jahrelang, meist mit offenem Ausgang. Zwei eher unbekannte dieser Auseinandersetzungen werden genauer betrachtet: der Konflikt um den Berliner Rittmeister Christian Heinrich Oelven, der nahezu die Berliner Societaet der Wissen­schaften kurz nach ihrer Gründung sprengte, und die 20-jährige Kontroverse mit Denis Papin, die nur ungenau als „vis-viva-Kontroverse” bezeichnet wird. Angesichts der hohen Konflikthaftigkeit nicht nur bei Leibniz, sondern allgemein in der frühneuzeitlichen Gelehrtenkultur, stellt sich die Frage, welchen Sinn Konflikte haben konnten. Kann Streit eine Logik haben? Wie vernünftig war denn Leibniz, dass er so viele Konflikte führte; wie vernünftig waren die Auf­klärung, die frühneuzeitliche Wissenschaft? Schließlich: Wie geht eine Gesellschaft mit Konflikten um? Das alles sind Fragen, die voraussetzen, dass Streit eine Rationalität hat – nur vielleicht eine andere, als wir zunächst vermuten.

Dr. Sebastian Kühn studierte Geschichte, ev. Religion und Philosophie in Halle/S., Montpellier und Berlin. Nach Stationen an der FU Berlin und dem Centre Marc Bloch ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der historischen Anthro­pologie und Sozialgeschichte des Wissens und der politischen Kommunikation in der Frühen Neuzeit.

Mi 8.11.2017 | 13.30–18.00 Uhr | HERBSTAKADEMIE
der Akademie für Leseförderung Niedersachsen

Peer to Peer: Kinder und Jugendliche als Akteurinnen und Akteure in der Leseförderung


Peers (Gleichaltrige) haben einen positiven Einfluss auf das Leseverhalten und die Lesemotivation von Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen dieser Tagung sollen wissen­schaftliche Erkenntnisse und gute Praxis­beispiele, vorwiegend aus Niedersachsen, vorgestellt werden. Im Anschluss an zwei wissenschaftliche Fachvorträge erfolgt die Präsentation von Praxisbeispielen im Rahmen von Werkstattgesprächen:
 
Werkstattgespräch I. Mit Vorlesen und Schreiben Interesse am Lesen wecken
Werkstattgespräch II. Lesekultur gestalten: von Schülern für Schüler
Werkstattgespräch III. Aktive Teilhabe: Kinder und Jugendliche als Leseexpertinnen und -experten
In den Werkstattgesprächen werden sich jeweils drei Projekte für je eine halbe Stunde präsentieren.

Anmeldung unter: www.alf-hannover.de

Di 14.11.2017 | 17.00 Uhr | ABSCHLUSSKONZERT DER
14. LEIBNIZ-FESTTAGE 2017 „LEIBNIZ UND DAS JUDENTUM”

Eine Veranstaltung der Stadtakademie an der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nieder­sachsen und Concerto Foscari in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek


Corona Aurea. Leibniz und die Kabbala Denudata

Mit einer Einführung von Prof. Dr. Peter Antes
Musik: Concerto Foscari   Leitung: Alon Sarie

Das zweibändige Kompendium Kabbala Denudata ist das Ergebnis eines Editions- und Übersetzungsprojektes von Texten der jüdischen Mystik, das wesentlich von dem in Sulzbach ansässigen Christian Knorr von Rosenroth betrieben wurde. Die Deutungen kabbalistischer Texte lernte Gottfried Wilhelm Leibniz durch die Bekanntschaft mit Knorr von Rosenroth kennen. 1687 reiste er nach Sulzbach, um mit ihm Fragen der Kabbala zu erörtern.

Das Ensemble Concerto Foscari spannt mit Werken von u. a. Matthew Locke, Thomas Preston, Adam Jarzebski, Samuel Scheidt sowie Kompositionen aus dem Bezugsrahmen der jüdischen Mystik in Safed (Galiläa) einen musikalischen Bogen zu den Herkunfts- und Wirkungsstätten der jüdischen und christ­lichen Autoren des Kompendiums.

Concerto Foscari vereint junge, international agierende MusikerInnen mit hoher Affinität zu der Musik des Barock in dem Wunsch, generationsübergreifend Menschen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und das Konzerterlebnis zu begeistern. Zur Aufführung kommen überwiegend selten zu hörende oder in Vergessenheit geratene Werke, gespielt auf Originalklang-Instrumenten.

Anmeldung unter: Tel. 0511.1267-303/304 oder direktion@gwlb.de


 

Ansprechpartner zu Veranstaltungen

Telefon: 0511 1267-363


 


 

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