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Archiv 2017/18

Do 01.03.2018 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe LEIBNIZ-VORTRÄGE gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Prof. Dr. Jan van Maanen

Leibniz und die Niederlande

Leibniz hatte gute Kontakte zu Mathematikern in den Niederlanden. Aus der Zeit seines Aufenthalts in Paris kannte er Christiaan Huygens persönlich und von 1673 bis 1694 gab es einen sehr inhaltsreichen Briefwechsel zwischen den zwei Großmeistern. Auch mit dem Schweizer Johann Bernoulli, der von 1695 bis 1705 an der Groninger Universität lehrte, wechselte Leibniz laufend wichtige Briefe. Neben diesen beiden treffen wir auch weniger bekannte Mathematiker, wie Joachim Nieustadt und Johan Jacob Ferguson. Mit Nieustadt versuchte Leibniz in Briefkontakt zu kommen, mit Ferguson war er persönlich bekannt und wechselte von 1680 bis 1684 mehrere Briefe.
Zahlreiche Fragen drängen sich auf: Haben die Korrespondenzen gemeinsame Themen? Und die Korrespondenten, wie ähnlich oder verschieden sind sie? Was haben die Briefe für Leibniz bedeutet? Geben sie vielleicht auch Auskünfte über die Niederlande?

Prof. Dr. Jan van Maanen, geb. 1953, studierte Mathematik an der Universität Utrecht und promovierte dort über die Mathematik in den Niederlanden im 17. Jahrhundert, insbesondere über die Rezeption des Werkes »La Géométrie« von Descartes. Er war Gymnasiallehrer und ab 1991 Dozent an den Universitäten von Groningen und Utrecht. In Utrecht war er von 2006 bis 2012 Professor der Mathematikdidaktik und Leiter des Freudenthal Instituts. Seit seiner Emeritierung widmet er sich wieder verstärkt der Mathematikgeschichte.

Di 13.03.2018 | 17.00 Uhr | WERKSTATTBERICHT und LESUNG

Günter Jung

»Verehrungswürdiger, braver Vertheidiger der Menschenrechte!«
Briefwechsel Adolph Freiherr Knigge – Johann Albert Heinrich Reimarus und Sophie Reimarus 1791–1796

Adolph Freiherr Knigge (1752–1796) war einer der wenigen politischen Schriftsteller der Spätaufklärung in Deutschland. Als Anhänger der Französischen Revolution vertrat er in seinen Romanen und Schriften freimütig seine republikanische Gesinnung. Knigge bekleidete seit 1790 in Bremen das Amt eines Oberhauptmanns, der für die Verwaltung der hannoverschen Besitzungen in Bremen zuständig war. Dazu gehörten der Dom, die Domschule und das Waisenhaus. Von Bremen aus reiste Knigge mehrere Male nach Hamburg und traf dort das Ehepaar Reimarus.
Johann Albert Heinrich Reimarus (1729–1814) war der Sohn von Hermann Samuel Reimarus (1694–1768), einem Freund Lessings und Verfasser der sogenannten Wolfenbüttelschen Fragmente. J.A.H. Reimarus studierte ab 1752 Medizin in Göttingen und Leiden, ging für ein Jahr nach London, promovierte 1757 in Leiden und eröffnete nach seiner Rückkehr in Hamburg eine ärztliche Praxis. In zweiter Ehe heiratete Reimarus 1770 Sophie Hennings (1742–1817), die Schwester des dänischen Beamten und Publizisten August Hennings. Als Gastgeberin führte Sophie Reimarus ein offenes Haus, das Mittelpunkt aufgeklärter Kreise in Hamburg war.
Der Briefwechsel Knigges mit Johann Albert Heinrich und Sophie Reimarus umfasst 52 Briefe aus den Jahren 1791 bis 1796. Die Herausgabe dieses Briefwechsels hatte im Levester Kreis für Knigge-Forschung Paul Raabe übernommen. Die Vorarbeiten dazu wurden jedoch durch seinen Tod 2013 unterbrochen. Seit 2016 setzen Günter Jung und Michael Rüppel die Edition dieser Korrespondenz fort, die bis 2018 zum Abschluss gebracht werden soll. Sie wird – wie die anderen vier Knigge-Briefeditionen – im Wallstein Verlag erscheinen. Günter Jung wird über den Projektverlauf berichten und aus den Briefen lesen.

Günter Jung, geb. 1946, hat Germanistik und Politologie studiert und war von 1975 bis 2012 Lehrer. Er beschäftigt sich seit über vierzig Jahren mit Knigges Werk und Leben und ist Mitherausgeber der vierbändigen Knigge-Werkausgabe (2010) und des Briefwechsels mit Zeitgenossen 1765–1796 (2015).

Mi 21.03.2018 | 16.00 Uhr | BIBLIOTHEKSFÜHRUNG

Niedersachsen in zwei Stunden

Als Niedersächsische Landesbibliothek sammelt die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek umfassend die Literatur aus und über Niedersachsen. Neben Verlagsveröffentlichungen wie Büchern, Zeitschriften und Zeitungen, gehören auch Kleinschrifttum, Vereinsschriften, Kirchenblätter und Karten dazu. Erschlossen wird diese Literatur, einschließlich der Aufsätze aus Zeitschriften und Sammelbänden, in der Niedersächsischen Bibliographie, in deren Online-Version zurzeit ca. 230.000 Titel verzeichnet sind. Eine weitere interessante Informationsquelle ist die Datenbank Niedersächsische Personen. Sie enthält kurze biographische Angaben sowie Literaturquellen zu ca. 35.000 Personen, die durch Lebensort, wissenschaftliche, geistig-kulturelle, politische oder andere Tätigkeiten einen signifikanten Bezug zu Niedersachsen haben.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann stellen wir Ihnen die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek auf unserer Tour »Niedersachsen in zwei Stunden« gern vor und legen dabei den Schwerpunkt auf niedersächsische Landeskunde und Landesgeschichte. Auf spezielle Wünsche gehen wir nach Möglichkeit ein.

Dauer ca. 2 Stunden mit Führung durch die Bibliothek sowie einer Präsentation.
Anmeldung per Formular oder unter 0511.1267-397/-399 oder information@gwlb.de
Terminanfrage für eine Gruppenführung unter www.gwlb.de/service/Fuehrung/

Di 10.04.2018 | 17.00 Uhr | VORTRAG

Dr. Alessandro Aprile

Die Privatbibliothek von Gerhard Wolter Molanus. Neue Einblicke in eine bedeutende Sammlung der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Die Stadt Hannover ist in die Geschichtsforschung des 17. und 18. Jahrhunderts als »Stadt der Bibliotheken« eingegangen. Neben der Aristokratie legten auch Staatsbeamte wohlbestückte Privatbibliotheken an, die traditionell auch kleine Kabinette mit Münzen, Medaillen, Naturalien und sonstige Merkwürdigkeiten beinhalteten. Das führte dazu, dass die Stadt an der Leine auch ein attraktives Reiseziel für gelehrte Besucher war, die ganz Europa bereisten, um wertvolle Bestände in Augenschein zu nehmen.
Eine der am meisten besuchten Privatbibliotheken war die von Gerhard Wolter Molanus (1633–1722), dem Abt des Klosters Loccum. Sie umfasste mehr als 9.000 Bände, darunter auch mittelalterliche Handschriften, und deckte alle Wissensgebiete der Zeit, etwa Theologie, Philosophie, Geschichte, Literatur und Jurisprudenz ab. 1728 erwarb die Königliche Bibliothek in Hannover diese Privatbibliothek. In der Geschichte der heutigen GWLB hat diese Anschaffung von Anfang an eine primäre Rolle gespielt. Denn sie hat den historischen Bibliotheksbestand sowohl quantitativ als auch qualitativ beträchtlich erweitert.
Der Vortrag stellt die Person Gerhard Wolter Molanus und sein breitgefächertes Sammelinteresse vor und erläutert anhand konkreter Beispiele, welche Kostbarkeiten mit dem Erwerb seiner Privatbibliothek in den Bestand der GWLB gelangt sind.

Dr. Alessandro Aprile studierte Philosophie an der Sapienza-Universität in Rom. Nach der Promotion in Kirchengeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main, absolvierte er das Referendariat für den höheren Bibliotheksdienst in Hannover und München. Seit Oktober 2017 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Handschriften und Alte Drucke und Fachreferent für Theologie und Religionswissenschaft an der GWLB.

Do 19.04.2018 | 17.00 Uhr | VORTRAG in der Reihe LEIBNIZ-VORTRÄGE gemeinsam mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

Dr. Ines Peper

»Sie hat die Gemeinde, nicht den Gott gewechselt«. Die Konversion der Prinzessin Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel als interkonfessionelles Experiment

Die Inschrift »Sie hat die Gemeinde, nicht den Gott gewechselt« (»coetum non numina mutat«) findet sich auf einer Gedenkmünze, die anlässlich des Übertritts Elisabeth Christines von Braunschweig-Wolfenbüttel zur katholischen Kirche im Jahr 1707 geprägt wurde. Diese Konversion war eine Vorbedingung für die Eheschließung der Prinzessin mit dem späteren Kaiser Karl VI., der damals noch als König Karl III. im Kampf um die spanische Krone stand. Der von evangelischen und katholischen Geistlichen gemeinsam konzipierte Konversionsunterricht war wesentlich geprägt vom Leibniz’schen Plan zur Wiedervereinigung der beiden Kirchen und bemühte sich um den Nachweis, dass diese in allen fundamentalen theologischen Lehren übereinstimmten. Der Vortrag ordnet diese Überzeugungen, die in diesem konkreten Fall auch für die öffentliche Rechtfertigung der Konversion herangezogen wurden, in zeitgenössische Auseinandersetzungen um das Verhältnis der Konfessionen und in die politischen und dynastischen Zusammenhänge dieser Konversion und Hochzeit ein, und berücksichtigt dabei insbesondere auch die Korrespondenz von Leibniz.

Dr. Ines Peper studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Graz und Wien. Seit 2008 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Edition der gelehrten Korrespondenz der Brüder Bernhard und Hieronymus Pez an der Universität Wien beteiligt. Der Schwerpunkt ihrer Forschungsinteressen liegt im Bereich der interkonfessionellen Beziehungen sowie der Gemeinschaftsforschung.


 

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