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über uns
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| Die nunmehr zurückgekaufte Königliche Gartenbiblio- thek (KGB) umfasst 51 Konvolute mit Handschriften, Gouachen, Zeichnungen, Plänen, Briefen und Herbarien sowie 691 gedruckte Werke; insgesamt rund 2.000 Bände. Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek erhält davon den Teil „Handschriften” sowie 68 gedruckte Werke, die einen besonderen Bezug zu Hannover haben oder in hannoverschen Bibliotheken nicht vorhanden sind. |
![]() Stempel der Königlichen Gartenbibliothek (KGB) |
Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek übernimmt 260 gedruckte Werke, die in ihr besonderes Sammelprofil passen.
Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main, erhält die weiteren 450 Werke mit rd. 1.500 Bänden.
Der gemeinschaftliche Kauf sichert eine besondere, in die Liste der national wertvollen Kulturgüter eingetragene Sammlung für Öffentlichkeit und Forschung.
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Die Königliche Gartenbibliothek aus dem ehemaligen Besitz des welfischen Königshauses ist ein Spiegel der
Entwicklung der Königlichen Gärten in Herrenhausen und damit ein zeitgeschichtliches Zeugnis einer der
bedeu- tendsten Gartenanlagen Europas und der herausragen- den Gärtner und Botaniker, die mit ihr verbunden waren. Die Bibliothek symbolisiert die sich vor dem Hintergrund absolutistischer und aufgeklärter Weltanschauung verändernde Gartenkunst und -kultur am konkreten Beispiel Herrenhausens und belegt die Entwicklung der modernen Botanik im Zeitalter nach Linné durch von der Forschung bisher nicht erschlossenes Material. |
Die Bibliothek und die dazugehörige Sammlung von Manuskripten sind Zeugnisse einer Epoche der hannoverschen
Hofgärten, in der der Berggarten bewusst als Ort einer botanischen Sammlung lebender Pflanzen von hohem Rang
und als Forschungsstätte ausgebaut wurde. Der Ankauf des Grundstocks der Gartenbibliothek (1832) für
die Herrenhäuser Gärten markiert geradezu den Beginn dieser neuen Ära, die bis zum Beginn des
20. Jahrhunderts andauerte und wohl spätestens mit dem Verkauf der wertvollen Sammlung von Glashaus-
pflanzen
im Jahr 1923 endete. In dieser Epoche wurde eine botanische Sammlung offenbar noch als Institution betrachtet,
die in unmittelbarer Nähe der Residenz und anderer Hofgärten das Ansehen und Prestige des Hofes
vermehren konnte.
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