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Geschichte der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

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1720–1866: Die Königliche öffentliche Bibliothek

Mit dem Einzug in das neue Domizil begann für die Bibliothek eine neue Epoche. Die größere Geräu­migkeit des neuen Gebäudes erlaubte es, die Hof- und Kabinetts­bibliothek nunmehr auch für eine gewisse öffent­liche Benutzung frei­zugeben. Sie führte seitdem die Bezeichnung „Königliche öffentliche Bibliothek“.

In König Georg II. von Groß­britannien-Hannover (1727–1760) fand die Bibliothek einen ihrer groß­zügigs­ten För­derer. Er ver­machte ihr seine biblio­phile Privat­sammlung und ver­schaffte der Biblio­thek eine größere Zahl wert­vollster Nach­lässe und privater Bücher­sammlungen. Sie erhielt ab 1732 einen festen jähr­lichen Anschaf­fungs­etat mit voraus­verfüg­baren Geld­beträgen. Ab 1737 überwies ihr die Geheime Kanzlei (Zensur­stelle) Beleg­exemplare aller Druck-Erzeugnisse des Landes. Auch auf dem Gebiet der Katalo­gisierung erwies sich die Bibliothek als aus­gesprochen progressiv. Sie ent­wickelte 1727 den in der Katalog­geschichte berühmt gewordenen „Catalogus perpetuus“, den ersten Zettel­katalog der Welt. Die Bibliotheks­präfekten aus dieser Zeit waren Gelehrte von Rang, wie Prof. Dr. Johann Georg von Eckhart (1717–1720), Prof. Dr. Simon Friedrich Hahn (1725–1729), Prof. Dr. Johann Daniel Gruber (1729–1748) und Prof. Dr. Christian Ludwig Scheidt (1748–1761).
Lesesaal der Königlichen Bibliothek im 18. Jahrhundert

Im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts stagnierte die aktive Bibliotheksent­wicklung. Weder konnte die Bibliothek ihre historischen noch ihre bibliothe­karischen Aufgaben in vollem Umfang erfüllen. Ursache dafür war die politische Entwicklung des Kurfürstentums Hannover, die auch die Bibliothek in Mitleiden­schaft zog. Erst nachdem die napoleonischen Kriege und die Besatzungszeit beendet waren und Hannover auf dem Wiener Kongress den Status eines Königreiches erhalten hatte, waren die politischen Voraussetzungen gegeben, damit die Bibliothek an die Aufwärtsentwicklung des 18. Jahrhunderts an­knüpfen konnte. Die Königliche Bibliothek wurde wiederum Regierungsbibliothek und in verstärktem Maße auch öffentliche wissenschaftliche Bibliothek. Die vor der französischen Besetzung 1803 nach England ausgelagerten Zimelien der Königlichen Bibliothek kehrten nach Hannover zurück.

Unter dem Direktor Dr. Georg Heinrich Pertz (1827–1842) wurde die Königliche öffentliche Bibliothek in Hannover reorganisiert. Jetzt wurde auch die Beleg­exemplarzuweisung in ein Pflichtexemplarrecht umgewandelt (1828). Nach Beendigung der englisch-hannoverschen Personalunion und der Verfassungs­krise unter König Ernst August von Hannover im Jahr 1837, die ihren spektaku­lären Ausdruck in der Ausweisung der „Göttinger Sieben” fand, wechselte Pertz 1842 nach Berlin und übernahm dort eine neue Stelle als Oberbibliothekar an der Königlichen Bibliothek. Unter dem letzten Hofhistoriographen Prof. Dr. Adolf F. H. Schaumann (Direktor 1851–1867) wurde die hannoversche Bibliothek endgültig in eine moderne wissenschaftliche Gebrauchsbibliothek umgewandelt. Jetzt begannen hier auch die Arbeiten an einer kritischen Leibniz-Ausgabe.

1866–1945: Die Königliche und Vormals Königliche und Provinzialbibliothek

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