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sammlungen

Johannes Buxtorf, Biblia hebraica cum paraphrasis chaldaicis et
commentariis Rabbinorum („Mikra gedola/Rabbinerbibel”)
Basel, 1619. Signatur CIM 8/9255

Unter dem Einfluss des Humanismus begannen sich zunehmend auch christliche Gelehrte mit der hebräischen
Sprache zu beschäftigen. Der Hebraist Johannes Buxtorf (1564–1629) gilt als der berühmteste
protestantische Kenner der hebräischen und rabbinischen Literatur in der Frühen Neuzeit. Seine
Ausgabe zählt zu den so genannten „Mikra’ot gedolot”, den „Rabbinerbibeln”,
die sich an ein gelehrtes Publikum richteten. Nach Art des Talmud wird hier der Bibeltext von verschiedenen
Kommentaren bedeutender jüdischer Gelehrter eingerahmt, darunter auch diejenigen des Raschi
(R. Schelomo ben Jitzchaki, 1040–1105) und des Abraham ibn Esra (1092–1167).
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