Kataloge
Information
Ausleihe/Fernleihe
Lesesäle
Führung/Schulung
Anschaffungsvorschlag
Benutzungsbestimmungen
Niedersachsen-Information
Niedersächsische Bibliographie
Niedersächsische Personen
Niedersachsen-Archivbibliothek
Links
LeibnizCentral
Leibniz-Bibliographie
Leibniz-Forschungsbibliothek
Leibniz' Leben und Werk
Leibniz-Nachlass
Leibniz-Archiv
Leibniz-Gesellschaft
FAMI
Bibliotheksreferendariat
Fortbildung
Nachqualifizierungslehrgang (FAMI)
Aktuelle Veranstaltungen
Pressemitteilungen
Bestände
Sondersammlungen
Autographen
Historische Nachlässe
Moderne Nachlässe
Bestände
Geschichte
Abteilungen
Wegbeschreibung
Veröffentlichungen
Stellenangebote
Datenbanken
Elektronische Zeitschriften
Digitale Sammlungen
Weitere Digitalisate
Niedersächsisches Online-Archiv
GWLB-Logo Bibliothek

start 
Banner

katalog der gwlb

benutzerdaten


service

digitale bibliothek

fachinformation


niedersachsen

pflichtexemplare

leibniz

sammlungen


aus- und fortbildung

kulturprogramm

leseförderung


projekte

über uns

kontakt

projekte

Projektstand Arbeitsbibliothek (Juni 2011)

Im Rahmen der Rekonstruktion der Arbeitsbibliothek von Gottfried Wilhelm Leibniz wurden bis zur Hälfte der zweiten Projektphase folgende Arbeitspakete bearbeitet:

Hofbibliothek

Die Identifikation der Titel erfolgte auf Grundlage der erhaltenen handschrift­lichen Inventare und Kataloge. Für die Rekonstruktion der so genannten Hofbibliothek, die seit 1665 zunächst in drei Räumen des Leineschlosses aufgestellt war, 1676 an Leibniz übergeben wurde und nach dessen Tod schließlich in der Sammlung im neuen Archiv- und Bibliotheksgebäude aufging, liegen insgesamt vier verschiedene Inventare, Kataloge und Handschriften­konvolute für die Auswertung vor.

Ausgangspunkt der Erschließung bildet ein Bücherverzeichnis, das aus Anlass der Übergabe der fürstlichen Bibliothek an den neuen Bibliothekar Leibniz ange­fertigt wurde. Es handelt sich um ein handschriftliches Inventar mit Angaben zu Autor, Titel, Druckort und -jahr, das den Bestand bis 1676 verzeichnet und in der GWLB unter der Signatur „Noviss. 77” aufbewahrt wird. Insgesamt konnten damit ca. 4.000 Titelangaben bearbeitet werden. Das Inventar verzeichnet außerdem 80 Nachträge aus dem Jahr 1677. Am Ende des Inventars von 1676 wurden von Leibniz selbst Ergänzungen im Umfang von mehr als 800 Titeln nachgetragen, die alle bibliographischen Einheiten zugeordnet werden konnten.

Eine weitere Quelle stellt das so genannte Manualregister dar (Bibliotheksakten A 1a), in dem die Neuerwerbungen des Zeitraums 1676 bis 1679 verzeichnet wurden. Aus dieser Liste konnten weitere 1.100 Titel erschlossen werden.

Ergänzt wird die Rekonstruktion der Hofbibliothek durch die Auswertung ver­streut in den Bibliotheksakten aufbewahrter Bücherlisten, wie beispielsweise Rechnungen des Hamburger Buchhändlers Gottfried Schultze aus den Jahren 1678 bis 1680, durch die weitere Anschaffungen Leibniz’ ermittelt wurden.

Bibliothek Martin Fogel

Auf der Grundlage des gedruckten Auktionskatalogs wurde der vollständige Bestand der Bibliothek Martin Fogel verzeichnet, die Leibniz 1678 für Herzog Johann Friedrich erworben hatte. Der von Leibniz annotierte Katalog liegt in der Bibliothek unter der Signatur „Leibn. Marg. 45” vor und verzeichnet Autor, Titel, Druckort und -jahr. Es wurden an die 4.000 Titel bearbeitet.

Bibliothek Melchior Westenholz

Unter Zuhilfenahme der von Dr. Thomas Fuchs erarbeiteten Provenienz-Daten zum Altbestand der GWLB werden die erhaltenen Teile der Büchersammlung Melchior Westenholz’ erschlossen, die Leibniz 1696 für die fürstliche Bibliothek angekauft hatte. Mehr als 700 Titel, vielfach in Sammelbänden zusammen­gefasst, wurden bislang ermittelt, etwa 150 weitere Bände werden noch bearbeitet.

Privatbibliothek

Von den im erhaltenen Inventar aus dem Jahr 1716 verzeichneten mehr als 5.000 Bänden wurden bislang 1.800 identifiziert. Dabei wurde zunächst nach Sachgruppen vorgegangen: Neben den mathematischen Büchern wurden die theologischen und philologischen Titel aus Leibniz’ Bibliothek ermittelt, also diejenigen Buchbestände, die bisher noch nicht in Publikationen bekannt gemacht worden sind. Doppelverzeichnungen zu den bisher bearbeiteten Katalogen sind bei den Titeln zu erwarten, die nicht Leibniz’ Büchersammlung, sondern der Hofbibliothek angehören und zu Studienzwecken in Leibniz’ Arbeitsräumen aufgestellt waren. Die Identifizierung der Titel der Privat­bibliothek gestaltet sich schwieriger als die der anderen Arbeitspakete, weil   die meisten Einträge nur die Beschriftung des Buchrückens wiedergeben und Druckorte wie Erscheinungsjahre in der Regel fehlen. Dies erfordert besonders bei häufig aufgelegten Schriften einen Mehraufwand an Recherche und gelegentlich auch die Autopsie der Bände.

Vorerst ohne Angabe einer Quelle wurden alle Drucke mit Marginalien von Leibniz verzeichnet. Im Zuge der vollständigen Auswertung der Inventare kann auch die Zuordnung dieser Titel geklärt werden. In etlichen Fällen wurde durch Veröffentlichungen und Hinweise des Leibniz-Archivs ein zusätzlicher Nachweis der Benutzung des Werkes durch Leibniz (Briefstelle, Lektürebericht, Exzerpt) erbracht.

Zwischenergebnis

Insgesamt ergibt sich für die Rekonstruktion der Arbeitsbibliothek folgendes Bild: Es wurden rund 12.400 Titel ermittelt. Davon wurden 4.800 Titel am alphabetischen Kapselkatalog der GWLB in einem eigenen Arbeitsgang abge­glichen und mit den entsprechenden Signaturen versehen. Etwa 200 Titel konnten aufgrund mangelnder bibliographischer Angaben der Quelle nicht identifiziert werden.

Da noch 150 Bände Westenholz’ und 3.200 Bücher aus Leibniz’ privater Sammlung bearbeitet werden müssen, ergeben sich für diese Teilbestände der Arbeitsbibliothek insgesamt 3.350 weitere Bände, die wissenschaftlich zu erschließen sind. Die ermittelten Titel aller Teilsammlungen der Arbeitsbibliothek sind in Kürze in der entsprechenden Datenbank des Portals LeibnizCentral recherchierbar.

 

zurück

 

waterloostraße 8
30169 hannover
tel. +49 511 1267-0
fax +49 511 1267-202
information@gwlb.de


öffnungszeiten bibliothek:
mo–fr 9:00–19:00
sa 10:00–15:00

leihstelle:
mo, di, do, fr 9:00–19:00
mi 10:00–19:00
sa 10:00–15:00

bodemann-lesesaal:
mo–fr 9:00–16:30
samstags nach vereinbarung

a–z der gwlb

wegbeschreibung

impressum