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Restaurierung von vier Städteatlanten von Johannes Janssonius

Ziel des Projektes ist die Restaurierung von vier Städteatlanten des niederländischen Kartographen Johannes Janssonius aus dem Jahr 1657. Diese vier Bände gehören zur Königlichen Altatlantensammlung, deren Grundstock auf die Nachlässe des Herzogs Johann Friedrich, des „Gründungsvaters“ der Bibliothek, sowie der englischen Könige Georg I. und Georg II. zurückgeht. Die Bände sind Teil der achtbändigen Reihe „Theatrum urbium“, in der handkolorierte Ansichten und Pläne aller bedeutenden europäischen und auch überseeischen Städte, Residenzen und Handelsplätze sowie umfangreiche historische Beschreibungen enthalten sind. Bei den Einbänden handelt es sich um Pergamenteinbände, die – wie auch der Buchschnitt – handvergoldet sind. Das Projektziel gilt als erreicht, wenn die vier Einbände stabilisiert, gereinigt und konservatorisch aufgearbeitet wurden und somit für die Forschung unter kontrollierten Bedingungen nutzbar gemacht werden können.

Die vier Atlasbände sind Teil der 1657 von Johannes Janssonius herausgegebenen achtbändigen Reihe „Theatrum urbium“, die eine grundlegende Erweiterung der von Frans Hogenberg gestochenen und von Georg Braun herausgegebenen Stadtansichten und -pläne der „Civitates orbis terrarum“ (1572-1618) darstellt. Die „Civitates orbis terrarum“ gelten als der erste Städteatlas überhaupt und sind für unser Wissen über mittelalterliche Stadtstrukturen vor den frühneuzeitlichen Kriegszerstörungen und Umbauten fundamental wichtig, hinzu kommt die Staffage mit Wappen, Kostümbildern etc. mit einer hohen Aussagekraft beispielsweise zu regionaler Geschichte und Kleidungsstil.

Johannes Janssonius war neben Willem und seinem Sohn Joan Blaeu der bedeutendste niederländische Kartograph des 17. Jahrhundert und damit im Zentrum des Goldenen Zeitalters der Atlasproduktion. Er war im Besitz der Kupferplatten Mercators und erwarb zudem 1653 die Platten der „Civitates orbis terrarum“, die er z.T. modifiziert und durch weitere Platten angereichert hat, um mit dem 500 Platten umfassenden „Theatrum urbium“ die bis dahin größte weltumspannende Sammlung von Stadtdarstellungen herauszugeben.

Weltweit sind von diesem kartographischen Meilenstein nur wenige Dutzend Kopien von Einzelbänden oder Gesamtsätzen bekannt. Damit ist das „Theatrum urbium“ ein wichtiger Bestandteil der überregional bedeutsamen Altkarten- und Altatlantensammlung der GWLB und durch ihre außergewöhnliche Handkolorierung einzigartig.

Laufzeit: 2019

Kontakt: Martin Brederecke
Matthias Wehry

Finanzierung: Koodinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) im Rahmen des Modellprojektes 2019 „Prävention lohnt“

 

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