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Erschließung und Digitalisierung der niedersächsischen Altkarten (Signaturengruppe Mappe)

Die Altkartensammlung der GWLB geht auf die königliche Atlanten- und Kartensammlung zurück, wie sie seit Beginn der Hofbibliothek durch die welfischen Herrscher, insbesondere Johann Friedrich, Georg I. und Georg II., gesammelt wurden. Im Bereich der Altkarten trugen weitere welfische Sammlungen ebenso wie Nachlässe von gelehrten Personen zu erheblichen Erweiterungen bei. Im Rahmen der Erwerbungspolitik des 18. und 19. Jahrhunderts wurden gezielt Geographica zur Unterstützung der historischen Fächer erworben. Die Altkartensammlung (16. bis Mitte 19. Jahrhundert) umfasst 4103 lose Kartenblätter und Einzelkarten, davon sind 950 Karten handgezeichnet und 3153 Karten Druckkarten. Die gedruckten Karten sind häufig von Hand koloriert und weisen handschriftliche Zusätze auf.

Die Kartensammlung ist aus mehreren Gründen in ihrer Zusammenstellung von besonderem historischem Interesse:

  • Über 1.200 Karten entstammen dem niedersächsischen Raum. Vielfältige Druckkarten aus dem Raum Hannover sind, trotz der umfangreichen Sammlung in der SUB Göttingen, nur in einem Exemplar der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek nachgewiesen.
  • In der GWLB sind für eine Bibliothek ungewöhnlich viele handschriftliche Karten überliefert. Dieser handschriftliche Bestand bezieht sich zu großen Teilen auf den niedersächsischen Raum und bietet neben Landkarten Reiserouten, Schlachtordnungen und weitere Sonder- formen des Kartenbestandes.
  • Der Bestand ermöglicht in vielen Fällen eine Zuordnung der Provenienz. So sind ca. 9 % der Altkartensammlung aus dem Bestand der Bibliothek von Ernst August II., Bischof von Osnabrück und Bruder Georg I. Weitere Kartenwerke entstammen der Bibliothek von Gerhard Wolter Molanus, Abt von Loccum, und aus dem höfischen und hannoverisch-bürgerlichen Kontext.
  • Von herausragender Bedeutung für die Forschung sind Karten aus englischem Bestand, die während oder in Vorbereitung der Zeit der Personalunion angeschafft wurden.
  • Für die Militärgeschichte sind die Feldzugkarten Georg I. aus seiner Zeit als Reichsmarschall und Armeebefehlshaber auf dem belgischen Kriegsschauplatz während des Spanischen Erbfolgekrieges in den Jahren 1701–1714 von unikaler Bedeutung, da Georg I. 1707/1708 als Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg das Reichsheer befehligte und vielfältige Schlacht- und Truppenbewegungen in die Karten einzeichnete.
  • Die Altkartensammlung ist bisher nur in einem handschriftlichen Katalog der 1860er Jahre durch Heinrich Böttger erfasst. Der Katalog umfasst den Altkartenbestand sowie vereinzelte Nachträge bis in die Gegenwart, sowie den Nachweis von Kriegsverlusten. Allerdings ist der Kartenbestand dort nur rudimentär, unvollständig und in der Qualität der Katalogaufnahme unzureichend erschlossen.

    Die Altkarten werden in IKAR nachgewiesen. Nds. Karten werden zudem virtuell zur Verfügung gestellt.
    Laufzeit: 2017-2018
     
    Kontakt: Matthias Wehry
     
    Finanzierung: Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
    VGH Stiftung

     

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