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Werner Kraft auf der Leibnizschule Hannover

Werner Krafts Schulausbildung auf der Leibnizschule Hannover 1906– 1914
Werner Krafts Reifezeugnis Hannover, Leibnizschule 1914
Die Lehrer Werner Krafts auf der Leibnizschule 1906 – 1914

Zu Beginn der Quinta kam ich in die Leibnizschule, an der Alten Cellerheer­straße. [...] Ich fasse zusammen, was sich über Jahre verteilt. Der ganze Zusammenhang entgeht mir. Einzelnes steht mir scharf vor Augen. Die Mitschüler sehe ich auf einem Klassenbild. Manche fielen im Ersten Weltkrieg. Von einigen habe ich gelegentlich gehört. Was aus den anderen geworden ist, wer weiß. Mich selbst sehe ich mit Schülermütze und hervorquellenden braunen Haaren. Ich war ein eher schüchterner Junge. Alles fiel mir zu, außer Zeichnen und Singen, gleichzeitig lernte ich mit Lust. [...] Die Schule stand neben dem Gefängnis, dem von hohen Mauern umgebenen, sie war keines. Auf einer Stelle der Mauer hatte ein Bäumchen Wurzel gefaßt und hielt sich. Durchs Klassenfenster sah man auf den Hof, wo die Sträflinge spazieren gingen.

Kraft: Spiegelung der Jugend. Frankfurt am Main 1973, S. 9

Mehrere „Klassenbilder“ (Aufnahmen: E. Rohrmann, Hannover) befinden sich im Werner Kraft-Archiv (Ausschnitte im Kraft gewidmeten Marbacher Magazin 75/1996, S. 11). Das „Bäumchen“, die von Theodor Lessing so genannte „Hoffnungsbirke“, wuchs auf der Mauer des hannoverschen Gerichtsgefäng­nisses, dessen Hof dem Gebäude der Leibnizschule gegenüber lag (heute befindet sich hier der Raschplatz-Pavillon). Neben Kraft und Lessing schilderte auch der hannoversche Schriftsteller Albrecht Schaeffer (in seinem Roman Helianth) das Bäumchen. Hinter der „trostlosen Riesenmauer aus roten Back­steinen“ (Lessing) endete übrigens in den frühen Morgenstunden des 15. April 1925 ein in anderer Hinsicht berühmter Hannoveraner, nämlich der 24-fache Mörder Fritz Haarmann, durch das Fallbeil des Scharfrichters.

Werner Krafts Schulausbildung auf der Leibnizschule Hannover 1906– 1914

Anhand der Jahresberichte der städtischen Leibnizschule zu Hannover, 30 – 36 (1907/08 – 1913/14) (im Bestand der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, Signatur C 4245)

Laut Jahresbericht 36, 1913/14 (1914), S. 19 (und auch Reifezeugnis, s.u.) betrug die Dauer des Aufenthalts Werner Krafts auf der Leibnizschule sieben Jahre, d.h. er müsste zu Beginn des Schuljahrs 1907/08 in die Quarta der Leibnizschule eingetreten sein. Laut Spiegelung der Jugend, S. 9 war er jedoch nur ein Jahr auf der Realschule (= Sexta) und kam „zu Beginn der Quinta“ in die Leibnizschule (nochmals bekräftigt Spiegelung, S. 10: „In der Quinta und Quarta gab uns Herr Niebuhr Deutsch und Französisch“).

Schuljahr 1906/07 (V A = Quinta)
[Angabe künftig in Wochenstunden]

Religion: 2  (Hartmann)
Deutsch und Geschichtserzählungen: 4 (Niebuhr)
Französisch: 6 (Niebuhr)
Geschichte und Erdkunde: 2 (Niebuhr)
Rechnen und Mathematik: 5 (Mertelsmann)
Naturbeschreibung: 2 (Dernedde)
Schreiben: 2 (Hartmann)
Zeichnen: 2 (Blohm)
Turnen: 3 (Seydel)
[Das Fach Turnen war für alle Klassen von Sexta bis Oberprima „allgemein verbindlich“]
Singen: 2 (Hartmann)
[Fach Singen war für Sexta und Quinta allgemein verbindlich.]

Schuljahr 1907/08 (IV A = Quarta)
Religion: 2 (Mönkemeyer)
Deutsch u. Geschichtserzählungen: 5 (Mönkemeyer)
Französisch: 6 (Niebuhr)
Geschichte: 3 (Rowoldt)
Erdkunde: 2 [?]
Rechnen u. Mathematik: 5 (Dernedde)
Naturbeschreibung: 3 (Dernedde)
Zeichnen: 2 (Blohm)
Turnen: 3 (Seydel)

Schuljahr 1908/09 (U III A = Untertertia)
Religion: 2 (Bartels)
Deutsch u. Geschichtserzählungen: 3 (Niebuhr)
Lateinisch: 9 (Koch)
Französisch: 4 (Niebuhr)
Geschichte: 2 (Weise)
Erdkunde: 2 (Weise)
Rechnen u. Mathematik: 4 (Dernedde)
Naturbeschreibung: 2 (Dernedde)
Zeichnen: 2 (Blohm)
Turnen: 3 (Seydel)

Schuljahr 1909/10 (O III A = Obertertia)
Religion: 2 (Bartels)
Deutsch u. Geschichtserzählungen: 3 (Niebuhr)
Lateinisch: 9 (Koch)
Französisch: 4 (Niebuhr)
Geschichte: 2 (Bartels)
Erdkunde: 2 (Bartels)
Rechnen u. Mathematik: 4 (Dernedde)
Naturbeschreibung: 2 (Dernedde)
Zeichnen: 2 (Blohm)
Turnen: 3 (Seydel)

Schuljahr 1910/11 (U II = Untersekunda)
Religion: 2 (Schuster)
Deutsch u. Geschichtserzählungen: 3 (Graefenhain)
- Schiller: Maria Stuart; Jungfrau von Orleans; Lied von der Glocke
- Goethe: Götz von Berlichingen
- Dichter der Befreiungskriege
* Aufsätze:
1) Tells viermaliges Zusammentreffen mit Geßler
2)a. Flugversuche in Hannover
 
 b. Welche Vorgänge in den ersten drei Akten von Schillers „Jungfrau von Orleans“ müssen als Wunder aufgefaßt werden? (Klassenaufsatz)
3) Mein Lebenslauf
4) Zwei Bilder unseres Klassenzimmers
5) Maria Stuart im Urteile des Staatsrates (Klassenaufsatz)
6) Was treibt den Menschen in die Ferne?
7) Odysseus, Abenteuer bei den Kyklopen
8) Ein freigewähltes Thema
9) Götzens Treubruch
10) Klassenaufsatz

Lateinisch: 8 (Koch)
- Cicero: In Catilinam I, III
- Sallust: Bellum Catilinae
- Ovid: Metamorphosen, etwa 1000 Verse

Griechisch: 8 (Graefenhain)
- Homer: Odyssea B. IX-XII

Französisch: 2 (Waldmann)
- A. Daudet
- Le petit Chose

Geschichte u. Erdkunde: 2 (Schuster)
Rechnen u. Mathematik: 3 (Haeseler)
Physik: 2 (Haeseler)
Turnen: 3 (Seydel/Sparnecht)
Freihandzeichnen: 2, wahlfrei (Blohm)

Schuljahr 1911/12 (O II = Obersekunda)
Jüdischer Religionsunterricht: 2 (Freund, Rabbiner)
- Jüdische Geschichte vom Abschluß des Talmud bis Maimonides
- Lektüre ausgew. Stücke aus den Propheten, sowie aus den mittelalterlichen Religionsschriften, besonders dem Emunoth d. Saadia, und dem Kusari des Jehuda halevi

Deutsch: 3 (Graefenhain)
- Nibelungenlied
- Walther von der Vogelweide
- Hebbel: Nibelungen
- Schiller: Wallenstein
- Goethe: Egmont
* Aufsätze:
1) Wie kamen die Gefährten des heimkehrenden Odysseus um?
2) Rüdeger v. Bechlaren im 36. Ges. des Nibelungenliedes (Klassenaufsatz)
3) a. Der erste Akt von Hebbels Tragödie „Siegfrieds Tod“ und seine Bedeutung für den weiteren Verlauf der Handlung
   
b. Der Verlauf des dritten Aktes von Hebbels Tragödie „Siegfrieds Tod“ (Klassenaufsatz)
4) Ein selbstgewähltes Thema aus dem Stoffkreis des Nibelungenliedes oder von Hebbels Nibelungen
5) Krieg und Kunst
6) Wallenstein im Urteil der ihm ergebenen Generale (I. Akt Piccolomini) (Klassenaufsatz)
7) Welche Truppen verlassen Wallenstein nach seinem entscheidenden Schritt und aus welchen Gründen?
8) Klassenaufsatz

Lateinisch: 8 (Koch)
- Cicero: de imperio Cn. Pompei
- Vergilius: Aeneis II
- Livius: XXI ff. Auswahl

Griechisch: 8 (Graefenhain)
- Homers Odyssee V-VIII, XIII b. V. 184
- Xenophon: Anabasis, Auswahl aus I-IV
- Lysias

Französisch: 2, wahlfrei (Pfau)
Englisch: 2 (Pfau)
Geschichte und Erdkunde: 2 (Bartels/Pfau)
Rechnen und Mathematik: 3 (Haeseler)
Physik: 2 (Haeseler)
Turnen: 3 (Seydel/Sparnecht)
Freihandzeichnen: 2, wahlfrei (Blohm)

Schuljahr 1912/13 (U I = Unterprima)
Jüdischer Religionsunterricht: 2 (Freund, Rabbiner)
- Geschichte des Mittelalters mit besonderer Berücksichtigung der deutschen Juden und ihrer Literatur
- Religions-Lehre im Anschluß an die Lektüre der Propheten, besonders des Jesaias

Deutsch und Geschichtserzählungen: 3 (Sommerhalbjahr: Graefenhain; ab Okt.: Heiligenstaedt)
I. Halbjahr: Geschichte der Deutschen Literatur von Luther bis auf Lessing
- Richard Wagner: Meistersinger
- Lessing: Minna von Barnhelm
- Vorträge aus dem Gebiete der Deutschen Literatur
II. Halbjahr: Lessings Leben und Werke
- Klassenlektüre: Lessings Hamburger Dramaturgie, Emilia Galotti, Laokoon, Nathan
- Privatlektüre: 
+ Sophokles: Philoktet
+ Gutzkow: Uriel d‘Akosta
- Vorträge: vorwiegend Schriften und Jugenddramen Lessings
* Aufsätze:
I. Halbjahr:
1) Vom Nutzen der Fußreisen
2) Platos Apologie des Sokrates c. 1-15 (Ausgeführte Disposition) (Klassenaufsatz)
3) „Arbeit und Fleiß, das sind die Flügel, so führen über Strom und Hügel“
4) a. Die Bedeutung des III. Aktes in der „Minna v. Barnhelm“ für den weiteren Verlauf der Handlung
   
b. Die Vorfabel zu Lessings „Minna v. Barnhelm“ (Wahlfrei)
II. Halbjahr:
5) Was ist von dem Worte Herders zu halten: „Nur Dämmerung ist unser Blick?“
6) Die nationale Bedeutung der Hamburgischen Dramaturgie (Klassenaufsatz)
7) Wie charakterisiert Lessing in der „Emilia Galotti“ die Titelheldin, den Prinzen, Odoardo? (Zur Auswahl)
8) Klassenaufsatz

Lateinisch: 7 (Koch)
- Cicero: In Verrem II
- Tacitus: Germania
- Tacitus: Auswahl aus Annalen
- Horaz: Auswahl aus Oden I-III und Satiren I und II

Griechisch 8 (Graefenhain)
- Platons Apologie und Kriton
- Herodot: Auswahl aus VI und VII
- Sophokles: Oedipus Tyrannos
- Homer: [Odyssee] XIII-XXIV

Französisch: 2, wahlfrei (Rohde)
- Augier-Sandeau: Le gendre de monsieur Poirier
- Pages choisies du roman français au XIXe siecle III

Englisch: 2 (Pfau)
- Graham: The Victorian Era

Hebräisch: 2, wahlfrei (Landwehr)
Geschichte und Erdkunde: 3 (Bartels)
Rechnen und Mathematik: 3 (Haeseler)
Physik: 2 (Haeseler)
Freihandzeichnen: 2, wahlfrei (Blohm)
Turnen: 3 (Hartmann/Sparnecht)

Schuljahr 1913/14 (O I = Oberprima)
Jüdischer Religionsunterricht: 2 (Freund, Rabbiner)
- Geschichte des Mittelalters mit besonderer Berücksichtigung der deutschen Juden und ihrer Literatur
- Religions-Lehre im Anschluß an die Lektüre der Propheten, besonders des Jesaias

Deutsch und Geschichtserzählungen: 3 (Heiligenstaedt)
Lehrstoff:
Schullektüre:
- Goethe: Dichtung und Wahrheit, Bd. I-XII, Gedankenlyrik in Auswahl, Iphigenie auf Taurus, Torquato Tasso
- Schillers Gedankenlyrik
Privatlektüre:
- G. Hauptmann: Florian Geyer
- W. v. Humboldt: Schillers Geistesentwicklung
- H. v. Treitschke: Über die Freiheit
- Goethes Faust I
* Aufsätze:
1) a. Fürsten sind Menschen
   
b. Hat Lessing im „Nathan“ die drei Bekenntnisse unparteiisch behandelt? (Wahlfrei)
2) Mit welchem Rechte spricht Goethe im Vorwort zu „Dichtung und Wahrheit“ vom Einflusse des allgemeinen politischen Weltlaufes auf seine Jugend? (Klassenaufsatz)
3) Wahre und falsche Vaterlandsliebe
4) „Sieh nach den Sternen und hab acht auf die Gassen“ (Wilh. Raabe, Die Leute aus dem Walde) (Klassenaufsatz, zugleich Prüfungsarbeit Mich[aelis] 1914)
5) a. Iphigeniens Glaube
   
b. Goethes „Iphigenie“, das Hohelied der Frau (Wahlfrei)
6) Schillers „Resignation“, ein stolzes Bekenntnis zum Idealismus (Klassenaufsatz)
7) „Das Volk der Träumer ward das Volk der Tat“, nachgewiesen an Deutschlands Entwickelung im 19. Jahrhundert (Prüfungsarbeit zu Ostern 1914)

Lateinisch: 7 (Koch)
- Abschnitte aus Ciceros philosophischen Schriften
- Horaz, einige Oden aus dem 3. und 4. Buche, ausgewählte Satiren und Episteln
- Auswahl aus Tacitus‘ Annalen und Historien

Griechisch: 8 (Meyer)
- Homer: Ilias B. I-XXII in Auswahl
- Demosthenes: 1 Olympische, 1 Philippische Rede
- Thukydides, B. VI und VII
- Plato: Ausschnitte aus dem Symposion und dem Phaidon
- Sophokles: Antigone
- Auswahl aus den Lyrikern

Französisch: 2, wahlfrei (Hahne)
- Scribe: Le verre d’eau
- Marbot: Retraite de la grande armée et bataille de Leipzig

Englisch: 2 (Hahne/Pfau)
- The Stevenson Text Book
- Shakespeare’s Julius Caesar
- Sander-Cliffe: Great-Britain of to-day

Hebräisch: 2, wahlfrei (Landwehr)
Geschichte und Erdkunde: 3 (Bartels)
Rechnen und Mathematik: 3 (Haeseler)
Physik: 2 (Haeseler)
Freihandzeichnen: 2, wahlfrei (Blohm)
Turnen: 2 (Sparnecht)

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Werner Krafts Reifezeugnis Hannover, Leibnizschule 1914

Reifezeugnis

Leibnizschule
(Realgymnasium und Gymnasium nach Frankfurter Lehrplan) zu Hannover
- Gymnasium -

Zeugnis der Reife

Werner Kraft

geboren den 4ten Mai 1896 zu Braunschweig, israelitischer Confession, Sohn des Kaufmanns K. zu Hannover war 7 Jahre auf dem Gymnasium, und zwar 2 Jahre in Prima, davon 1 in Oberprima.

I. Betragen und Fleiß:
    Betragen: Gut
    Fleiß: Befriedigend

II. Kenntnisse und Fertigkeiten:
  Religionslehre: -
  Deutsch: Klassenleistungen: Teils gut, teils genügend
    Schriftliche Prüfung: Genügend
    Gesamturteil: Genügend
  Latein: Klassenleistungen: Teils gut, teils genügend
    Schriftliche Prüfung: Genügend
    Gesamturteil: Genügend
  Griechisch: Genügend
  Französisch: Gut
  Englisch: Genügend
  Hebräisch: -
  Geschichte und Erdkunde: Genügend
  Mathematik: Klassenleistungen: Genügend
    Schriftliche Prüfung: Nicht Genügend
    Mündliche Prüfung: Genügend
    Gesamturteil: Genügend
  Physik: Nicht Genügend
  Turnen: Genügend
  Zeichnen: -
  Singen: -
  Handschrift: Genügend

Die unterzeichnete Prüfungskommission hat ihm demnach, da er jetzt das Gymnasium verläßt, um Jura zu studieren, das Zeugnis

der Reife

zuerkannt und entläßt ihn mit den besten Wünschen für seine Zukunft.

Hannover, den 17ten Februar 1914.

Königliche Prüfungskommission.
Stempel. Königlicher Kommissar:   Direktor

gez. Meyer

Städtischer Kommissar:

gez. Haeseler
gez. Dr. Hahne
gez. Koch
gez. Dr. Grethen
gez. Dr. Pfau
gez. Dr. Heiligenstaedt

* * *

Anmerkungen:
„Gut“ = 2
„Genügend“ = 3
„Nicht genügend“ = 4

Gutachten über Werner Krafts Reife

„Gut begabt, hat er, da sein Interesse ungleich war, es durchschnittlich doch nur zu normalen Leistungen gebracht.
Betragen: gut
Fleiß: genügend
Reife: zweifellos

(Aus: Konvolut: „Reifeprüfung Leibnizschule Hannover - Gymnasium -,
Ostern 1914“. Stadtarchiv Hannover)

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Die Lehrer Werner Krafts auf der Leibnizschule 1906 – 1914

Quellen:
- Jahresberichte der städtischen Leibnizschule zu Hannover,
- 100 Jahre Leibnizschule Hannover 1874-1974. Festschrift. Hannover 1974
- 125 Jahre Leibnizschule Hannover. Ein Gymnasium im Zeichen der Reformen von 1874 bis 1999. Hrsg. von der Leibnizschule mit Unterstützung des Leibnizforums e.V. und des Verbandes ehemaliger Leibnizer VEL anläßlich ihres 125-jährigen Schuljubiläums. Red.: Ulrich Junghanns (u.a.). Hannover 1999, S. 254 ff.
- Weitere biographische Angaben nach: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Hannover 2002 (zit.: HBL).

Hinzugefügte Zitate aus: Werner Kraft: Spiegelung der Jugend, Kapitel 4 und 5 (Ausg. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1973, S. 10 – 17; Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verl. 1996, S. 8 – 13)

Zur Eröffnung der Ausstellung zum 100. Geburtstag Werner Krafts „Von Hannover nach Jerusalem“ am 8. Mai 1996 in der Niedersächsischen Landesbibliothek lasen Britta Rüggen, Simone Voloshin und Nicolas Loose, Schülerinnen und Schüler der Leibnizschule, aus diesen Jugend- und Schulerinnerungen. Die Lesung wurde am 13. Juni 1996 in der Leibnizschule wiederholt.

Vgl. Junghanns, Ulrich: „Bin kein Künstler, sondern ein Mensch, der sich bemüht“. Zum 100. Geburtstag des jüdischen Dichters und Literaturkritikers Werner Kraft. Schülerinnen und Schüler der Leibnizschule lesen aus Werner Krafts Autobiographie „Spiegelung der Jugend“. In: Jahrbuch der Leibnizschule Hannover, 1996, S. 92 – 93.

Alle Texte Werner Krafts erscheinen mit freundlicher Genehmigung des Werner Kraft-Archivs.

Prof. Dr. Enno Bartels (1860-?)
Oberlehrer 1895-1914
- Erdkunde (Obertertia, Unterprima-Oberprima)
- Geschichte (Obertertia, Obersekunda-Oberprima)
- Religion (Untertertia-Obertertia)

Friedrich Blohm (1859-1930)
Zeichen- und Turnlehrer 1886-1924
- Zeichnen (Quinta-Oberprima)

Prof. Karl Dernedde (1863-?)
Studienrat 1893-1924, Klassenlehrer Werner Krafts
- Mathematik (Quarta-Obertertia)
- Naturbeschreibung (Quinta-Obertertia)

„Herr Dernedde, sehr lang und dünn, man sagte, er sei in den Tropen gewesen, gab Mathematik und Naturgeschichte. Mathematik fiel mir leicht, später scheiterte ich an der Stereometrie, ich war unfähig, mir Flächen als Körper vorzustellen. Naturgeschichte haßte ich. Jeder Junge mußte einmal im Quartal botanisieren gehen, es war mir eine Qual, obwohl Wiesenschaumkraut, Gundermann, Veilchen mich stark trafen, wenn ich sie nicht mit den Augen der Schule sah.“
„Professor Dernedde, der Klassenlehrer, ein langer, spitzer Mann mit kleinem Kopf, er pflegte zu sagen, wer die mathematischen Grundsätze nicht einsehe, der komme ins Irrenhaus.“ (Kraft: Das Fahrrad. In: Zeit aus den Fugen. Frankfurt am Main 1968, S. 183)

Prof. Dr. Hermann Dettmer (1867-1934)
Studienrat 1907-1924, Fächer Griechisch, Latein, Religion.

Wir hatten als Lehrer im Griechischen Herrn Dettmer, dessen völlige Apathie im Unterricht ein Grund dafür war, daß wir von dieser Sprache so gut wie nichts gelernt haben. Der Beruf des Lehrers war für ihn ein Brotberuf, sein eigentlicher Beruf war die Musik, er war ein Freund Max Regers, er war Organist an der Marktkirche, der größten und höchsten Kirche der Stadt, sie steht noch heute. Wenn er in die Klasse kam, war der Teufel los, man erlaubte sich jede Ungezogenheit, er stand da und sagte nichts. Er wurde rot. Auch ich, heute, wenn ich daran denke, falls der Gedanke eines Schreibenden rot werden kann. Im Abitur kam ich gerade mit Genügend durch.

Zur Biographie Dettmers vgl.:
- Theodor W. Werner: Hermann Dettmer. In: Niedersächsische Lebensbilder. Hrsg. von Otto Heinrich May. Bd. 1. Hildesheim Leipzig 1939, S. 70 - 81
- Axel Fischer: Wach auf, du deutsches Land! Kirchenmusik in Hannover - zwei Beispiele [Dettmer und Walter Schindler]. In: Kulturaustreibung. Die Einflußnahme des Nationalsozialismus auf Kunst und Kultur in Niedersachsen. Eine Dokumentation zur gleichnamigen Ausstellung, hrsg. von Hinrich Bergmeier und Günter Katzenberger. Hamburg 1993, S. 130 - 133 [dort S. 131 die Fotografie: Hermann Dettmer an der Orgel der Stadthalle Hannover]
- HBL, S. 94

Dr. Samuel Freund (1868-1939)
Seit 1907 als 2. Rabbiner der Synagogengemeinde in Hannover tätig: „Er war für die Organisation des jüdischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen zuständig ...“ (HBL, S. 121), Landesrabbiner in Hannover 1924-38.
Jüdischer Religionsunterricht (Obersekunda-Oberprima).

Prof. Dr. Rudolf Graefenhain (1867 – 1940)
Gebürtiger Hannoveraner. 1894-97 als Gymnasiallehrer und Prinzenerzieher in Bückeburg, ab 1899 wissenschaftlicher Hilfslehrer an der Realschule III in Hannover, seit 1899 Oberlehrer an der Leibnizschule, 1909 zum Professor ernannt. 1912 – 1932 Direktor des Ratsgymnasiums (nach HBL, S. 134).
- Deutsch (Untersekunda-Unterprima [I. Halbj.])
- Griechisch (Untersekunda-Unterprima)

„Herr Gräfenhain hob sich von seinen Kollegen ab durch besondere Eleganz der Haltung und der Kleidung. Ich sah jeden Morgen gebannt auf seine höchst moderne Krawatte und auf den tadellosen Schnitt seines Anzugs. Von Untersekunda ab hatten wir bei ihm Griechisch und Deutsch. Er war vornehm, zurückhaltend und sachlich. Ich erinnere mich an den deutschen Unterricht. Während eines Vierteljahrs [in der Untersekunda] nahm er Schillers ‘Jungfrau von Orleans‘ mit uns durch, Szene für Szene. Das war für manche langweilig, vielleicht sogar für mich, dennoch folgte ich fast wider Willen. Hier habe ich die Grundlage gelegt für mein Wissen vom Drama. Exposition, Peripetie, Stichomythie, das waren Zauberworte, die mich berauschten. Einmal gab er uns ein Aufsatzthema nach eigener Wahl. Ich wählte den Niels Lyhne von Jens Peter Jacobsen [Roman, ersch. 1880], das erste moderne Buch, das ich mit Begeisterung las. Alle erhielten die Aufsätze in angemessener Zeit zurück, ich viel später, denn Herr Gräfenhain mußte das Buch selbst noch einmal lesen. Er lobte den Aufsatz, stellte aber eine vorsichtige Frage nach dem Prinzip des l‘art pour l‘art, ich wußte nichts davon, ich war bei aller Frühreife noch sehr unreif.“

Im Briefwechsel mit Curd Ochwadt (Göttingen 2004) erwähnt Kraft ihn zwei Mal:
„Ratsgymnasium? War da noch Gräfenhain Direktor? Der war einmal mein Lehrer in Griechisch und Latein, und ich habe ihn verehrt. Aber er soll Nazi geworden sein. Stimmt das?“  (8. Februar 1967)

„Übrigens hatte ich einen Lehrer in Deutsch und Griechisch, den ich wegen seiner strengen Sachlichkeit sehr bewunderte, aber auch wegen seiner makellosen Anzüge und Krawatten, sehr im Gegensatz zu seinen Kollegen. Er hieß Gräfenhain und wurde später Direktor des Ratsgymnasiums. Er ist einmal Erzieher im Hause der Fürsten von Bückeburg gewesen. Leider wurde er später ein Anhänger Hitlers. Das ist schlimm, aber meine reine Erinnerung berührt es nicht.“  (15. September 1969)

Prof. Dr. Rudolf Grethen (1861-1914)
Oberlehrer 1887-1914, Fächer Geschichte und Latein. Am 15. Nov. 1914 gefallen.
Nach den Jahresberichten hatte Kraft keinen Unterricht bei ihm. Unterschrieb jedoch Krafts Abiturzeugnis (mit).

„Herr Grethen gab Geschichte. Er war Patriot und Nationalist, er fiel in den ersten Kriegstagen 1914. Er sagte einmal: 'Wenn es Krieg gibt, dann gehen wir doch alle mit'. Ich hatte noch keine entschiedene politische Haltung, und in meiner Familie dachte man wie alle, man war nicht für den Krieg, natürlich nicht, man wußte einfach nicht recht, was das war, man fand den Kaiser lächerlich, aber in gutmütiger Art, man hatte unter seiner Regierung nicht zu leiden, man war duldsam, man machte mit, jeder wußte, daß es Antisemitismus gab, man wurde mit ihm fertig, er glitt ab. Dennoch fiel mir diese Äußerung auf. An sich hatte ich Respekt vor diesem Lehrer, aber ich weiß bis zum heutigen Tage nicht genau, ob diese Äußerung nicht doch gegen die jüdischen Schüler der Klasse gerichtet war. Einmal sprach er über Dante und nannte die Göttliche Komödie ein Konversationslexikon für Dantes Zeit. Ich wußte nicht viel von Dante, aber diese flache Ausdrucksweise war mir merkwürdig. Das war nicht gerade schlimm. Dagegen, in Unterprima, traf mich –: ein Schlag. Ich war für die Sedanfeier am zweiten September [1912, bei der Grethen die Festrede hielt, so Jahresbericht 35, 1912/13] ausgewählt, ein flammendes Prosastück von Ernst Moritz Arndt vorzutragen. In der Aula fand eine Probevorlesung statt, Herr Grethen erhob Einspruch, ich wurde abgesetzt. Das traf. Ich war erschüttert. Es konnte freilich gegen mein hochpathetisches Lesen gerichtet sein, es war wohl nicht so, es war gegen mich gerichtet, gegen den Juden. Ich habe mich nicht zur Wehr gesetzt, ich verwand es .“

Prof. Dr. Otto Haeseler (1853-?)
Oberlehrer 1877-1919.
Unterschrieb Krafts Abiturzeugnis (mit).
- Mathematik (Untersekunda-Oberprima)
- Physik (Untersekunda-Oberprima)

Prof. Dr. Albert Hahne (1859-1941)
Oberlehrer 1887-1924
Unterschrieb Krafts Abiturzeugnis (mit).
- Englisch (Oberprima)
- Französisch, wahlfrei (Oberprima)

Albert Hartmann (1862-?)
Elementar- und Musiklehrer
- Religion, Schreiben, Singen (Quinta)

Dr. Fritz Heiligenstaedt (1887-1961)
Seit Ostern 1912-1921 Studienrat an der Leibnizschule
Unterschrieb Krafts Abiturzeugnis (mit).
- Deutsch (Unterprima [2. Halbj.]-Oberprima)

1921 – 1927 Direktor des Gymnasiums Goslar. Seit 1927 als Oberstudiendirektor Leiter der Leibnizschule Hannover. Seit 1919 an der Spitze der hannoverschen Beratungsstelle für das Volksbüchereiwesen der Provinzialverwaltung. Stellvertretender Leiter der Städtischen Abendschule. 1933 mitbeteiligt an der Organisation der Bücherverbrennung in Hannover. Nach 1933 Leiter der Theatergemeinde der NS-Kulturgemeinde Hannover. Ab 1937 Leiter der Reichsstelle für Volksbüchereiwesen im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung. 1951 – 1956 Aufbau des Pädagogiums in Bad Sachsa.

Quellen:
- Carola Schelle: Die Bücherverbrennung in Hannover. In: Stichtag der Barbarei. Anmerkungen zur Bücherverbrennung 1933. Hrsg. von Nils Schiffhauer und Carola Schelle. Hannover 1983, S. 55 – 63, hier S. 58f.
- Schmidt, Kurt: Die Ära Heiligenstaedt. In: Pädagogium Bad Sachsa 1891 – 1966. Entwicklung und Geleit. Hrsg.: Waldheimschule Pädagogium Bad Sachsa. Schriftl.: Edith Goepfert. Bad Sachsa 1967, S. 9 – 19 (geht nicht auf seine Tätigkeit zwischen 1933 und 1945 ein)

Prof. Dr. Fritz Koch (1869-1934)
Studienrat 1904-1932
- Latein (Untertertia-Oberprima)
Unterschrieb Krafts Abiturzeugnis (mit).

„In der Untertertia lernten wir Latein bei Herrn Koch. Sein Unterricht war leidenschaftlich. Er nahm jeden Satz bis auf seine feinsten grammatischen und syntaktischen Nuancen durch, und er konnte rasend werden, wenn man in der Consecutio temporum, im Gestrüpp des Konjunktivs etwas verpatzte, er konnte dann vor Wut sein Schlüsselbund dem unglücklichen Verpatzer entgegenwerfen. Auf Pädagogik legte er keinen besonderen Wert, auf wirkliches Erlernen der Sprache um so größeren, als eines Organons von Richtigkeit und Sinn. Ich folgte allen seinen Intentionen mit Lust, und er mochte mich wohl gern.“

Friedrich Landwehr (1873-1927)
Studienrat 1904-1920
- Hebräisch, wahlfrei (Unterprima-Oberprima)

Ludwig Mertelsmann (1867-1948)
Musiklehrer (1896-1924)
- Mathematik (Quinta)

Prof. Erich Meyer (1862-1947)
Seit Michaelis 1890 an der Leibnizschule, zuerst als Hilfslehrer, 1892 Oberlehrer und 1911 Direktor. Vgl. unten das Zitat aus Spiegelung unter Pfau, Otto.
Unterschrieb Krafts Abiturzeugnis (mit).
- Griechisch (Oberprima)

Dr. Mönkemeyer
Wiss. Hilfslehrer
- Deutsch, Religion (Quarta)

Prof. Dr. Karl Niebuhr (1894-1941)
Studienrat 1895-1924. Verfasser von: Leitfaden der deutschen Grammatik. 2. verb. Auflage [von Carl Krug]. Hannover, Leipzig, 1904 (1. Auflage = Beigabe des Osterprogramms der Leibnizschule von 1902)
- Deutsch (Quinta, Untertertia-Obertertia)
- Erdkunde (Quinta)
- Französisch (Quinta-Obertertia)
- Geschichte (Quinta)

„In der Quinta und Quarta gab uns Herr Niebuhr Deutsch und Französisch. Er war etwas grob, aber ehrlich. Von ihm habe ich zuerst deutsche Grammatik gelernt. Wir lernten aus einem Buch, das er selbst verfaßt hatte [Leitfaden der deutschen Grammatik]. Es machte mir Vergnügen. Aber auch und vor allem der deutsche Aufsatz! In Quarta erhielt ich einen Aufsatz über das Gedicht ,Korsische Gastfreiheit‘ zurück, und darunter stand eine Eins, mit der Hinzufügung: ,Sehr schön!‘ Es war mein erster Erfolg. Von Herrn Niebuhr hörte ich ein merkwürdiges Urteil über die gebundenen deutschen Bücher, er zog die französischen, die ungebundenen, vor, man könne sie lesen und wegwerfen. Er schlug auch, mit dem Rohrstock. Das war roh, man hielt es für selbstverständlich. Der Primus der Klasse, also etwa ich, hatte den Schlüssel zum Klassenschrank, er mußte den Stock für die jeweilige Züchtigung dem Züchtiger überbringen. Das war eine bedenkliche Ehre, ich empfand nichts dabei, leider. Eine solche Züchtigung vollzog Herr Niebuhr an einem Jungen namens Stetzer und schrieb in das Klassenbuch: ,Stetzer liest ,Nat Pinkerton, der König der Detektive‘ in der französischen Stunde‘. Das war komisch, und doch wirkte es keineswegs komisch auf uns, es wirkte.“

Prof. Dr. Otto Pfau (1878-?)
Studienrat 1911-1943
Unterschrieb Krafts Abiturzeugnis (mit).
- Englisch (Obersekunda-Oberprima)
- Erdkunde (Obersekunda)
- Französisch (Obersekunda)

„Anders [als im Fall Grethen] war es mit einem offen antisemitischen Lehrer, wir hatten Englisch bei ihm. Es gab eine furchtbare Szene, ich schrie los, und er: ,Von Ihnen lasse ich mir nicht das Portemonnaie aus der Tasche ziehen‘. In einem anderen Falle griff der Direktor Meyer ein, ein vornehmer und gerechter Mann, er bat Herrn Pfau heraus und als er wieder in die Klasse kam, entschuldigte er sich bei Hans Löwenthal [ein Mitschüler Krafts] wegen seiner Äußerung. Dennoch ging dies alles nicht unter die Haut, die Klasse war als ganze nicht antisemitisch, sie war mindestens neutral und gut erzogen. Was jüdisches Unglück war, habe ich erst später erfahren."

Prof. Dr. Richard Rohde (1876-?)
Studienrat 1904-1933
- Französisch, wahlfrei (Unterprima)

Dr. Rowoldt
Schulamts-Kandidat
- Geschichte (Quarta)

Prof. Lic. D. Hermann Schuster (1874-1965)
Studienrat 1910-1924
- Geschichte und Erdkunde (Untersekunda)
- Religion (Untersekunda)

Wilhelm Seydel (1843-?)
Turnlehrer 1876.1917, Stadtturninspektor
- Turnen (Quinta-Obersekunda)

Karl Sparnecht (1872-?)
Studienrat 1900-1935
- Turnen (Untersekunda-Oberprima)

Dr. Alfred Waldmann (1880-1952)
Studienrat 1909-1945
- Französisch (Untersekunda)

Prof. Dr. Wilhelm Weise (1855-?)
Oberlehrer 1881-1910
- Erdkunde (Untertertia)
- Geschichte (Untertertia)

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