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fachinformation

Philosophie
Leibnitiana
Der Philosoph und Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz war vierzig Jahre lang als Hofbibliothekar
in Hannover tätig und ging von hier aus seinen unzähligen Aktivitäten in der Gelehrtenrepublik nach.
Leibniz’ Hinterlassenschaft wurde unmittelbar nach
seinem Tod vom englischen König und Kurfürsten von Hannover Georg I. beschlagnahmt, so dass sie
bis heute einen in Umfang und Geschlossenheit einmaligen Bezugspunkt der bald einsetzenden Leibniz-Forschung bildet.
Zur Unterstützung der Leibniz-Forschung werden Leibnitiana im Fach Philosophie transdisziplinär
und mit dem Anspruch auf Vollständigkeit gesammelt. Dies betrifft Ausgaben und Übersetzungen der
Schriften und Briefe Leibniz’ sowie die Sekundärliteratur zu seiner Person, seinem Werk, seiner
Wirkung und zu den von ihm vertretenen Fachgebieten, soweit ein Leibniz-Bezug gegeben ist. Auch sogenannte
„graue Literatur”, die nicht im Verlagsbuchhandel erscheint, sowie gegebenenfalls Publikationen
in außereuropäischen Sprachen fallen unter das Sammelprofil.
Die Leibniz-Forschungsbibliothek,
die auf diese Weise kontinuierlich aufgebaut wird, kommt nicht nur der editorischen Arbeit des an der
GWLB angesiedelten Leibniz-Archivs
zugute, sondern zieht Leibnizforscher aus aller Welt an. Die zugehörigen Titel werden in der
Leibniz-Bibliographie verzeichnet und intensiv erschlossen.
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